Die in Europa gefertigte Lösung besteht aus Nokia-Drohnen, einer Dockingstation, einer Dual-Gimbal-Kamera und Cloud-Verarbeitung mit Nokia MX Industrial Edge (MXIE). Durch die Anbindung an öffentliche und private 4G/LTE- und 5G-Netze profitieren Kunden von maximaler Zuverlässigkeit. Die Nutzung von Mobilfunktechnologien ermöglicht zudem höhere Datenübertragungsraten und geringere Latenz, wodurch mehr Daten als über WLAN übertragen werden können. Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS) mit Echtzeit-Positionierung (RTK) verbessern das Lagebewusstsein. Dank Dual-Mode-Konnektivität können sich Nokia-Drohnen gleichzeitig mit mehreren Netzen verbinden und erfüllen so die von Luftfahrtbehörden üblicherweise geforderten Systemredundanzanforderungen.

Die Lösung von Nokia Drone Networks ermöglicht den Ferneinsatz für Such- und Rettungsaktionen sowie Schadensbewertungen in Gefahrenbereichen. Nokia-Drohnen können zudem für geplante autonome Flüge programmiert werden, beispielsweise zur Erhöhung der Sicherheit bei Großveranstaltungen oder zur Durchführung routinemäßiger Ferninspektionen von Anlagen. Die Dockingstation schützt die Drohne und ihre Nutzlast, wie z. B. Sensoren oder eine Dual-Gimbal-Kamera, vor äußeren Gefahren und Witterungseinflüssen und lädt die Drohne gleichzeitig für den nächsten Flug auf.

In Verbindung mit Nokia MXIE können Daten von Nokia-Drohnen in Echtzeit in der Edge-Cloud erfasst und verarbeitet werden. Ein offenes API-Framework ermöglicht es Behörden und Unternehmen, vorintegrierte Nokia- und Drittanbieteranwendungen und -systeme einzubinden und eine wachsende Zahl überzeugender Anwendungsfälle für die Drohnenautomatisierung im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Industrie 4.0 zu nutzen, darunter Objekterkennung, -verfolgung und Netzwerkmessungen.

Nokia und die New Yorker Energiebehörde haben bereits den Einsatz der Nokia Drone Networks-Lösung, die über ein privates LTE-Netzwerk verbunden ist, zur Inspektion von Übertragungsleitungen demonstriert.