Spectrum Instrumentation stellt neue Arbiträrsignalgeneratoren mit Ausgangsraten von bis zu 10 GSamples/s und 16-Bit-Auflösung vor. Spectrum Instrumentation hat seine DN2.63x NETBOX-Serie um vier neue AWGs erweitert, die Ausgangsraten von bis zu 10 GSamples/s und 16-Bit-Auflösung bieten.
Dank Ethernet-Steuerung lassen sie sich an Desktop-Computer, Laptops oder sogar das Unternehmensnetzwerk anschließen. Sie sind für automatisierte und Ferntests konzipiert und eignen sich ideal zur Erzeugung von Breitbandsignalen von Gleichstrom bis 2,5 GHz.
Die AWGs zeichnen sich durch ihre kompakte Größe und ihr geringes Gewicht aus und benötigen lediglich ein Standard-Ethernet/LXI-Kabel für den Anschluss an jeden PC oder jedes Netzwerk. Die hochauflösende 16-Bit-D/A-Wandlertechnologie (DAC) liefert außergewöhnlich reine, rauscharme Signalformen und macht diese AWGs ideal für Stimulus-Response- oder Closed-Loop-Testaufbauten. Jeder AWG-Kanal verfügt über einen eigenen DAC und kann im Single-Ended- oder Differenzial-Ausgangsmodus mit vollständig programmierbaren Ausgangsbereichen betrieben werden. Im Single-Ended-Modus erreichen die Signalamplituden bis zu ±500 mV an 50 Ω und im Differenzial-Modus bis zu ±1 V an 100 Ω. Mit hochohmigen Abschlüssen verdoppeln sich die Ausgangspegel und erreichen bis zu ±2 V.
Die DN2.63x-Modelle sind als Ein- oder Zweikanalversionen erhältlich und verfügen über 4 GB (2 Gsamples) Standardspeicher, der auf 16 GB (8 Gsamples) erweiterbar ist. Dies ermöglicht die unterbrechungsfreie Wiedergabe langer Wellenformen – bis zu 800 ms bei 10 Gsamples/s. Anwender können aus verschiedenen Triggerfunktionen und intelligenten Generierungsmodi wählen, darunter Einzeltrigger, Wiederholung, Mehrfachtrigger und FIFO-Streaming. Im FIFO-Modus können neue Daten in den AWG geladen und gleichzeitig eine gespeicherte Wellenform wiedergegeben werden.
Alle Geräte werden mit der Spectrum SBench 6 Software zur Erstellung, Steuerung und Analyse von Signalverläufen geliefert. Kunden können Signalverläufe anhand von Gleichungen definieren, den integrierten Funktionsgenerator nutzen oder Daten von Digitalisierern, Oszilloskopen oder Simulationstools importieren. Software-Entwicklungspakete für C++, Python, MATLAB, LabVIEW und weitere Sprachen sind für kundenspezifische Entwicklungen enthalten.
Die Integration in automatisierte Systeme erfolgt direkt über Frontplattenanschlüsse für externe Takt- und Triggersignale sowie Multifunktions-I/O-Leitungen, die als Markerausgänge für Statusanzeigen oder synchrone/asynchrone Signalisierung dienen. Optional ist ein digitaler Impulsgenerator erhältlich. Mit einem Gewicht von unter 7 kg und optionalen Rack-Montagesätzen eignen sich diese Geräte ideal für mobile, stationäre oder Rack-Einsätze.
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