Anstatt für jedes Matter-Ökosystem separat neue Dienste zu entwickeln, müssen Breitbandanbieter und Anwendungsentwickler diese nun nur noch einmal entwickeln und bereitstellen.

„Die Branchenbemühungen rund um Matter haben die Zusammenarbeit von Smart-Home-Geräten ermöglicht, doch der Zugriff auf diese Geräte wird häufig noch über proprietäre Ökosysteme gesteuert“, so Jason Walls, Co-Direktor der Connected Users Working Group des Broadband Forum und Leiter des technischen Marketings bei QA Cafe. „Das bedeutet, dass Kundenservices wie Diagnose, Automatisierung, Energiemanagementlösungen und Kundendiensttools flächendeckend eingesetzt werden können, um Matter-bezogene Probleme im Smart Home zu beheben, bevor die Kunden es überhaupt bemerken“, fuhr Walls fort.

Matter ist ein universeller Konnektivitätsstandard, der es Geräten verschiedener Hersteller (wie Apple, Google, Amazon und Samsung) ermöglicht, über ein Netzwerk miteinander zu kommunizieren. Mit der steigenden Anzahl von Geräten, die den Matter-Standard nutzen, wächst auch der Bedarf an einer gemeinsamen Dienstschicht. Die neuesten Versionen von Matter unterstützen Kameras, Energiemanagementgeräte, Haushaltsgeräte, Sensoren, Beschattungssysteme und weitere Kategorien, die zunehmend die Grundlage für vernetzte Wohnerlebnisse bilden.

„Viele Matter-kompatible Smart-Home-Lösungen sind nach wie vor an proprietäre Cloud-Plattformen, mobile Apps und herstellerspezifische Integrationen gebunden. Dienstanbieter und Drittanbieter sehen sich daher oft mit einer fragmentierten Landschaft konfrontiert, wenn sie Dienste entwickeln wollen, die auf Geräten verschiedener Hersteller funktionieren“, so Xavier Roubaud, Produktlinienmanager für Connected Home bei Orange Innovation. „Dank der Matter Services API können Smart-Home-Gateways und -Steuerzentralen nun zu stabilen Innovationsplattformen werden, was es Dienstanbietern erleichtert, neue, monetarisierbare Dienste einzuführen.“

Das MatterService-Datenmodell für USP-konforme Geräte (TR-517) kombiniert die User Services Platform des Broadband Forum (USP/TR-369) mit dem Matter-Protokoll und schafft so eine konsistente API und eine einheitliche Plattform für das Management des Smart-Home-Kundenerlebnisses über Breitband-Gateways, Router und Smart-Home-Hubs hinweg. Da sich das Modell automatisch an die sich weiterentwickelnden Gerätedefinitionen von Matter anpasst, verfügen Dienstanbieter über ein zukunftssicheres Framework, das mit dem Einzug neuer Gerätetypen in das Ökosystem skalierbar ist.

Erfahren Sie mehr über TR-517.

Jason Walls (QA Café) und Matthieu Anne (Orange) analysieren hier die Vorteile der Matter-Services-API: https://www.youtube.com/watch?v=JWXq63IQuKo