„Die Zukunft mobiler Geräte ist am faszinierendsten, wenn wir uns ihr Potenzial vorstellen, nahezu jeden Aspekt unseres täglichen Lebens zu verändern“, sagte Justin Kerr, Vizepräsident und Geschäftsführer der Micro Solutions Business Unit von Molex. „Unterschiedliche Gerätekombinationen und Formfaktoren werden entstehen und bahnbrechende Innovationen im Bereich der Vernetzung vorantreiben – von neuen Gesundheits-Apps und Smart-Home-Steuerungen bis hin zu mobilen Zahlungen und weiteren Möglichkeiten, deren Grenzen nur durch unsere Vorstellungskraft bestimmt werden.“.
Dimensional Research führte diese Umfrage im Juli 2021 durch und befragte 207 qualifizierte Teilnehmer, die Hersteller und Zulieferer mobiler Geräte vertraten. Es wurden verschiedene Fragen gestellt, um Funktionen und Zeitpläne für zukünftige mobile Geräte zu ermitteln sowie die zunehmende Bedeutung von 5G und Innovationen im Bereich der Konnektivität und die Hindernisse für den Gesamtfortschritt zu bewerten.
Kein „typisches“ Mobilgerät im Jahr 2026.
Um sich ein Bild von Smartphones und Mobilgeräten im Jahr 2026 zu machen, wurden den Befragten verschiedene Fragen gestellt. Die Antworten nannten zwar unterschiedliche Funktionen, von denen einige bereits verfügbar sind, andere aber erst später. Daher konnte keine einheitliche, allgemein anerkannte Beschreibung eines typischen Mobilgeräts im Jahr 2026 ermittelt werden.
Die fünf von den Befragten am meisten erwarteten bahnbrechenden Funktionen sind (in absteigender Reihenfolge): Selbstaufladung; holografische oder Projektionsdisplays; vollständige Recyclingfähigkeit; Schutz vor Feststoffen und Flüssigkeiten (z. B. Staub oder Wasser); und bruchsichere Displays. Ebenfalls auf der Liste stehen faltbare Geräte, Pop-up-Kameras, Gesundheits-Biosensoren, rollbare Geräte und die Trennung von Gerät und Display. Die Zeit wird zeigen, welche dieser Funktionen genügend praktische Anwendungen, Marktdynamik und Kundenakzeptanz erreichen, um innerhalb von fünf Jahren zum Standard zu werden – oder ob sie es überhaupt jemals schaffen.
Laut der Umfrage werden sich die Formfaktoren (z. B. Bildschirmgröße, Form usw.) in den nächsten fünf Jahren weiterentwickeln. 90 % der Befragten erwarten zwar, dass Geräte unterschiedliche Formfaktoren annehmen werden, es herrschte jedoch kein Konsens darüber, ob diese kleiner, größer oder völlig anders ausfallen werden. Fast zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach neuartigen Wearables steigen wird, darunter intelligente Kleidung (40 %), Brillen (33 %), Kopfhörer (29 %) und Smartwatches (29 %). Zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass Verbraucher bis 2026 vermehrt spezialisierte Geräte nutzen werden. 64 % glauben hingegen, dass Smartphones mit integrierten Funktionen den Bedarf an Tablets minimieren oder sogar ganz ersetzen werden.
Konnektivität und 5G treiben bedeutende Innovationen und Vorteile voran.
Die Befragten wurden gebeten, bis zu fünf der wichtigsten Funktionen zu priorisieren, die voraussichtlich bis 2026 die meisten Innovationen bei Mobilgeräten ermöglichen werden. Sie nannten Datenkonnektivität (42 %), gefolgt von kabellosem Laden (36 %), Kameras (33 %), WLAN (28 %) und integrierten Lautsprechern (28 %). Darüber hinaus erwarten 82 %, dass Verbraucher bis 2026 erheblich von 5G-fähigen Mobilgeräten profitieren werden. Ultraschnelles 5G (mmWave) belegte mit 42 % den ersten Platz unter den Schlüsseltechnologien, die voraussichtlich die Mobilgeräteherstellung revolutionieren werden, gefolgt von bidirektionalem kabellosem Laden, optischen Wellenleitern für Datenbrillen, Kameras mit Wafer-Level-Optik und Nano- bzw. Mikrokomponenten.
Kontinuierlicher Fokus auf die Bewältigung technologischer Herausforderungen:
Bei Mobilgeräteherstellern und ihren Zulieferern bestehen weiterhin technologische Herausforderungen, die sich auf die Produktionspläne zukünftiger Mobilgeräte auswirken könnten. Laut den Befragten sind die größten Schwierigkeiten die Leistungsfähigkeit der 5G-Mobilfunkverbindung (37 %), das schnelle kabellose Laden (37 %), die Akkulaufzeit (36 %), die Nachhaltigkeit (35 %) und die Unfähigkeit, kleine Bauteile im Mikro- oder Nanobereich herzustellen (27 %).
