Das internationale Netzwerk von Telefónica umfasst über 65.000 km Glasfaserkabel, die auf terrestrischer und Unterwasserinfrastruktur verlegt sind und die USA, Nord- und Südamerika sowie Europa verbinden. Eine ihrer wichtigsten Anlagen ist SAM-1, ein 25.000 km langes, ringförmiges Unterseekabelsystem, das im Jahr 2000 verlegt wurde und die USA, Mittelamerika und Südamerika verbindet. Ein weiteres von Telefónica in der Region betriebenes Kabel ist UNISUR, das Uruguay mit Las Toninas in Argentinien verbindet.
Das 6.000 km lange PCCS-Kabel ergänzt die bestehende Infrastruktur von Telefónica in der Region und verbessert die Konnektivität und Zuverlässigkeit der Kommunikation, insbesondere in der Karibik und Mittelamerika, erheblich. Neben Florida und Ecuador verbindet das System die Inseln Tortola, Puerto Rico, Aruba und Curaçao sowie Cartagena in Kolumbien und María Chiquita und Balboa in Panama.
Mit einer Gesamtkapazität von 80 Tbit/s verbessert das neue Kabel die Konnektivität und Verfügbarkeit von Breitbanddiensten erheblich und trägt so der exponentiell steigenden Nachfrage nach Datenübertragung durch Unternehmenskunden, Telekommunikationsbetreiber, Internetanbieter und Endkunden von Telefónica Rechnung. Das PCCS erhöht die Zuverlässigkeit der Kommunikation und reduziert das Ausfallrisiko durch Routenvielfalt und alternativen Zugang zu anderen Breitbandkabeln in der Region. Darüber hinaus bietet das neue Kabel hohe Flexibilität und Skalierbarkeit für verschiedene Datenübertragungsgeschwindigkeiten. Es ermöglicht zudem transparente Kapazitätserweiterungen ohne Unterbrechung des Datenverkehrs.
