Gesundheitswesen, Energieversorgung und Fertigung. Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Quartal 2026 erwartet. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.
Diese Akquisition unterstreicht das Engagement von ABB für die Sicherstellung der Betriebssicherheit in den kritischsten Branchen weltweit. Teilentladungen (kleine elektrische Funken, die auf einen beginnenden Isolationsfehler hinweisen) sind die Hauptursache für Ausfälle und verantwortlich für über 80 % aller Anlagenstörungen vor einem unerwarteten Ausfall. IPEC ist auf die Erkennung von Teilentladungen spezialisiert und ermöglicht Unternehmen, Probleme zu identifizieren, bevor sie zu kostspieligen Ausfallzeiten führen. Das Ergebnis ist eine robustere und zuverlässigere Infrastruktur, die den heutigen Anforderungen an Energieversorgung und Betrieb gewachsen ist.

Die Erweiterung des ABB-Portfolios an Elektrifizierungsdienstleistungen unterstützt Kunden beim Übergang von reaktivem zu proaktivem Anlagenmanagement. Dadurch lassen sich Ausfallzeiten um bis zu 90 % reduzieren, Wartungskosten um bis zu 85 % senken und die Lebensdauer kritischer Infrastrukturen um Jahrzehnte verlängern.
Stuart Thompson, Bereichsleiter Elektrifizierungsdienstleistungen bei ABB, erklärt: „In kritischen Branchen sind die Kosten von Ausfallzeiten enorm – von millionenschweren Umsatzeinbußen in Rechenzentren bis hin zu Sicherheits- und Zuverlässigkeitsrisiken für Energieversorger und Krankenhäuser. Mit dieser Akquisition erhalten unsere Kunden die notwendigen Diagnoseinformationen, um Ausfälle präventiv zu verhindern. Indem wir komplexe Überwachungsdaten in klare, umsetzbare Erkenntnisse umwandeln, ermöglichen wir Unternehmen den Wechsel von reaktiven Reparaturen zu vorausschauender Wartung. So können sie sich auf die Leistung konzentrieren, während ihre kritische Infrastruktur effizienter, sauberer und intelligenter arbeitet.“