Die Nutzung von IPX ebnet den Weg für zukünftige interoperable Sprachdienste auf Basis von IP-Netzen, wie beispielsweise Voice over LTE (VoLTE), und bietet eine Alternative zu den derzeit leistungsstärksten IP-Interworking-Lösungen. Mobilfunk- und Festnetzbetreiber, darunter Deutsche Telekom, Orange, Telecom Italia, Telefónica, TeliaSonera und Vodafone, werden im Laufe dieses Jahres Pilotprojekte für Voice over IPX starten.

Eine standardisierte GSMA- und i3forum-Interkonnektionslösung namens IPX wird eingesetzt, um ein sicheres, privates, globales IP-Netzwerk mit durchgängiger Dienstqualität bereitzustellen. IPX ist eine Interkonnektionsplattform, die von verschiedenen Betreibern im Wettbewerb angeboten wird, jedoch mit vereinbarten gemeinsamen technischen Spezifikationen und einheitlichen Geschäftsmodellen.
IPX bietet eine durchgängig verwaltete Netzwerklösung, die Offenheit und einen Fokus auf Qualität bietet und ein hocheffizientes Multi-Service-Konnektivitätssystem ermöglicht. Dieses basiert auf dem Prinzip eines einzigen Vertrags und einer einzigen Netzwerkschnittstelle, die zahlreiche durchgängige Multi-Service-Verbindungen und -Beziehungen bereitstellt. Für alle Beteiligten bedeutet dies die Gewissheit, dass die kommerziellen und technischen Vorteile von IPX so realisiert werden, dass Investitionen minimiert und Geschäftsmöglichkeiten maximiert werden. 

Die Pilotprojekte ebnen den Weg für die notwendigen technischen und kommerziellen Vereinbarungen zur Nutzung von IPX für die Vernetzung aller Arten von Sprachdiensten. Das zentrale Ergebnis dieser Pilotprojekte wird die effiziente Migration des laufenden Sprachverkehrs auf eine IP-basierte Verbindung oder die Nutzung von IPX als Verbindung für neue Sprachdienste sein. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt für interoperable Kommunikationsdienste wie VoLTE und RCS dar.  

Die Initiative soll Betreiber dazu anregen, mehr IPX-Angebote zu entwickeln und IPX-Anbieter zu motivieren, ihre Reichweite auszubauen und mehr Verbindungen zu Netzbetreibern herzustellen. Je mehr IPX-Verbindungen bereits bestehen, desto mehr vernetzte IP-basierte Dienste stehen künftig zur Verfügung, wodurch Verbrauchern eine größere Auswahl geboten wird.

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