Im Gegensatz dazu setzt Rittal beim VX25 auf die bewährte Ein-Personen-Montagemethode für jede Seite. So kann beispielsweise eine Seitenwand des Gehäuses auf dem Rahmenprofil positioniert und dort mithilfe einer speziellen Positionierhilfe fixiert werden, während der Monteur die Schrauben festzieht. Der Potenzialausgleich im Gehäuse erfolgt durch die Montage und Verschraubung der Paneele. Dadurch werden alle flachen Bauteile wie Seiten-, Rück- und Oberseite automatisch in das Potenzialausgleichssystem des VX25 integriert. Aktive Betriebsmittel wie Lüfter, Filter oder Kühleinheiten, die in oder auf diesen Paneelen montiert sind, stellen beim Verbinden der Paneele ebenfalls den notwendigen Schutzleiteranschluss her. In diesem Fall sind keine Erdungsleisten mehr erforderlich.image-chassis-rittal-vx25-w

In mehreren Bereichen wurde der neue Kleiderschrank für eine schnelle Montage optimiert. Die neuen Türen lassen sich werkzeuglos ein- und aushängen. Zum Abnehmen der Tür müssen die Scharnierbolzen nicht mehr entfernt werden. Nach dem Schließen verhindert die Scharnierkonstruktion ein unbeabsichtigtes Aushängen. Da die Türen einfach an den Scharnieren hängen, lassen sich diese schnell austauschen. Der Austausch gegen 180°-Scharniere ist nun deutlich einfacher. Die Türen müssen, wie bisher üblich, nicht mehr bearbeitet werden.

Dank der neuen, komfortablen VX-Griffe lassen sich die neuen Schließsysteme in wenigen Handgriffen montieren und demontieren. Werkzeug ist nicht erforderlich. Alle Standardausführungen des Schließsystems sind verfügbar. Elektronische Schließsysteme, die zunehmend für erhöhte Sicherheit eingesetzt werden, können zukünftig ebenfalls nachgerüstet werden. In diesem Fall müssen die Türen nicht nachbearbeitet werden, da sie bereits mit Kabeleinführungen ausgestattet sind.

image-rittal-vx25-wDie Montage der Montageplatten im Gehäuse gestaltet sich deutlich einfacher, wenn die Montage und Verkabelung vor der Installation der Montageplatten erfolgen. Bisher war die Installation sehr schwerer Montageplatten von vorne in das Gehäuse jedoch oft schwierig: Die schwere Montageplatte musste mit einem Kran angehoben, durch die offene Vorderseite abgesenkt und dann zur Rückseite des Gehäuses geschoben und dort verschraubt werden.

Beim VX25 können Montageplatten nun auch von hinten angebracht werden. Gleitführungen gewährleisten die korrekte Positionierung der Montageplatte nach der Befestigung.

Die neue Dichtung muss lediglich an ihrer exakten Position angebracht werden und gewährleistet nach der Montage den Erhalt der Schutzkategorie des Gehäuses.

Die Grundlage des VX25 bildet sein neues Rahmenprofil, das in allen vertikalen und horizontalen Abschnitten einheitlich verwendet wird. Dadurch werden deutlich weniger Teile für den Einbau eines Chassis im Schrank benötigt. Da das 25-mm-Raster auch beim Zusammenfügen mehrerer Schränke erhalten bleibt, lässt sich der Schrank über seine ursprünglichen Abmessungen hinaus flexibel erweitern. So können beispielsweise Kabelmanagementleisten oder Systemchassis durchgehend über mehrere zusammengebaute Schränke montiert werden, wodurch sich gleichzeitig die Anzahl der benötigten Teile und somit die Montagezeit reduziert. Darüber hinaus verwenden fast alle im VX25 verwendeten Schrauben denselben Torx-30-Schraubendreher.

Das im VX25 verwendete 25-mm-Raster kommt auch für Sockel und Bodenplatte zum Einsatz. Dadurch können nahezu dieselben Kabelbinderstreifen und Lochbleche wie im Gehäuseinneren verwendet werden.
Die Bodenplatte lässt sich nun von oben – von der Gehäuseinnenseite – verschrauben, was die Installation vereinfacht und eine sichere Verbindung zum VX25 gewährleistet. Die Bodenplatten bestehen aus Stahlblech und werden mit Clips befestigt; optional können sie auch verschraubt werden. Sie lassen sich zudem leicht abnehmen, sodass das Gehäuse mit einem Gabelstapler oder Hubwagen angehoben werden kann. Beim Verschrauben des Gehäuses mit der Bodenplatte erfolgt ein automatischer Potenzialausgleich, wodurch Erdungsstreifen überflüssig werden.

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