Chroma Link, vorgestellt auf der Optical Fiber Communication Conference (OFC), bietet einen umfassenden Konnektivitätsansatz, der die Bereitstellung und Verwaltung des exponentiellen Glasfaserwachstums in Rechenzentren für 800G- und höhere Anwendungen revolutioniert.
Mit steigender Verbindungsdichte durch KI-Workloads haben sich herkömmliche Patching-Methoden zu einem kritischen Engpass entwickelt. Aktuell kann die Bereitstellung einer einzelnen Anwendung mit hoher Dichte aufgrund der komplexen manuellen Nachverfolgung jeder einzelnen Verbindung bis zu einer Woche dauern. Chroma Link beseitigt diese Ineffizienz, indem es Technikern ermöglicht, Farben statt Kabeln zu folgen.
Es ist die erste Lösung auf dem Markt mit einem zum Patent angemeldeten Farbindexierungssystem, das das gesamte Ökosystem abdeckt. Farbcodierte Ports entsprechen Kabeln und Kabelbäumen und ermöglichen so die schnelle Identifizierung von Routen von Serverracks zu Leaf- und Spine-Switches. Dies vereinfacht zunehmend komplexe Umgebungen.

Laut Sabrina Snyder, Vice President und General Manager Data Infrastructure bei Legrand, revolutioniert diese Lösung das Glasfasermanagement durch visuelle Übersichtlichkeit, reduziert menschliche Fehler und beschleunigt Installations- und Wartungszeiten erheblich.
Chroma Link zeichnet sich durch folgende Merkmale
: Schlüsselfertige Lösung: Enthält alle notwendigen Komponenten für eine schnelle Installation
. Hohe Dichte: Bis zu 2.304 Fasern in 1 HE und 4.608 in 2 HE.
Moderne Steckverbinder: Verwendet SENKO SN®-MT-Steckverbinder mit höherer Dichte pro Port.
Schnelle Installation: Gleichzeitiger Anschluss von bis zu 64 Fasern.
Standardisierte Sicherheit: Entspricht dem TIA-598-D-Standard.
Chroma Link wird zunächst mit Singlemode-Funktionalität eingeführt; Multimode-Versionen sind in Planung. Legrand und SENKO präsentieren diese Innovation gemeinsam auf der OFC 2026.