FujitsuDiese Technologie wurde auf dem Fujitsu Forum 2012 in Japan vorgestellt.
Dank dieser Technologie können sich Entwickler auf die Erstellung hochwertiger Dienste konzentrieren, die Nutzern in verschiedensten Szenarien standortbasierte Dienste bieten. Beispielsweise kann sie in einer medizinischen Einrichtung eingesetzt werden, wo die Patientendaten einer Pflegekraft beim Betreten eines Zimmers auf ihrem Gerät erscheinen und so die Effizienz und Genauigkeit der Versorgung verbessern. Oder beispielsweise im mobilen Bereich: Dem Nutzer stehen im Büro alle Geschäftsanwendungen zur Verfügung, während unterwegs die Daten gelöscht werden und beim Kunden vor Ort wieder angezeigt werden.


Das rasante Wachstum von mobilem Breitband, Smartphones und Tablets schafft ein Umfeld, in dem Dienste – sowohl Anwendungen als auch Informationen – über diese Geräte zugänglich sein müssen. Mit der zunehmenden Anzahl dieser Geräte wird die Standortverfolgung jedoch immer wichtiger, insbesondere für Anwendungen, die den Standort des Nutzers und damit verbundene Dienste benötigen. Darüber hinaus benötigen Unternehmen traditionell komplexe Dienste, die den Standort oder dessen Änderungen minutengenau erfassen müssen, um ihnen die für die Ausführung ihrer Aufgaben notwendigen Daten basierend auf dem aktuellen Standort bereitzustellen.


Die Einschränkung lag in der Nutzung in Innenräumen, da es keine Technologie gab, die sowohl drinnen als auch draußen effektiv eingesetzt werden konnte. Um dieses Problem zu lösen, haben die Labore von Fujitsu eine standortbasierte Serviceplattform entwickelt, die Smart-Geräte erkennt, den Standort des Nutzers ermittelt und basierend auf diesem Standort vorregistrierte Dienste oder Daten bereitstellt – unabhängig davon, ob sich der Nutzer in Innenräumen oder im Freien befindet.

Technologische Herausforderungen:

Bei der Entwicklung integrierter Indoor-Systeme, die mobile Smart-Geräte über drahtlose Netzwerke mit der Cloud verbinden, muss berücksichtigt werden, dass sich der Standort des Nutzers minütlich ändern kann und sich somit auch die benötigten Dienste ändern. Darüber hinaus dringen GPS-Signale oft nicht in Gebäude ein, wodurch die Technologie für einen zuverlässigen Service nicht präzise genug ist. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, hat Fujitsu eine Plattform entwickelt, die einheitliche Dienste bietet, indem sie ein Smart-Gerät erkennt und anschließend basierend auf dem Standort des Nutzers die für dieses Gerät vorregistrierten Dienste bereitstellt.

Technologische Merkmale:
Die Plattform ist cloudbasiert und bietet Geräteerkennung zum Senden von Informationen und Diensten. Zu diesem Zweck hat der japanische Konzern eine Reihe von Funktionen entwickelt, die Daten von den Sensoren mobiler Geräte in der Cloud sammeln, die passenden Dienste auswählen und diese automatisch zur Erfassung verteilen. Dies ist für Entwickler von Bedeutung, da sie sich beim Aufbau eines integrierten Systems, das diese Geräte erreicht, keine Gedanken über Gerätetyp oder Kommunikationsschichten machen müssen. Die Technologie beschränkt zudem nicht die an die Sensoren gesendete Datenmenge, sondern sendet lediglich die benötigten Daten. Wichtig ist auch, dass Daten bei Netzwerkausfällen temporär zwischengespeichert und nach Wiederherstellung des Dienstes erneut gesendet werden können.
Letztendlich ermöglicht dies eine zuverlässige Indoor-Positionierung mithilfe von Methoden wie IMES (Indoor Messaging System), das GPS- und WLAN-Signale in Innenräume erweitert und WLAN-Zugangspunkte sowie integrierte Sensortechnologien wie Beschleunigungsmesser, Gyroskope und Kompasse nutzt. Dadurch kann das Unternehmen unabhängig von der verwendeten Positionierungstechnologie einen hochwertigen Service anbieten.

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