Das bereits begonnene und voraussichtlich im ersten Quartal 2024 abgeschlossene Projekt umfasst die Installation und Inbetriebnahme eines neuen Cubes zusätzlich zum bestehenden im Rechenzentrum 1. Das Unternehmen verfügt außerdem über ein Backup-Rechenzentrum 2, das über einen Glasfaserring mit dem ersten verbunden ist und für die geografisch unabhängige Bereitstellung von Live-to-Live-Diensten genutzt wird. Die gesamte Installation erfüllt die Tier-III-Zertifizierungsanforderungen des Uptime Institute, der einzigen international akkreditierten Organisation. Damit ist das Unternehmen der einzige zertifizierte Anbieter von Cloud-Diensten für Dritte in Nordspanien.
Laut Marco Prieto, dem technischen Direktor von ASAC, „wollen wir mit dieser Erweiterung eine führende Rolle in der Branche einnehmen und weiterhin zur digitalen Transformation von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen beitragen.“ Prieto fügt hinzu: „Im Sinne unseres Engagements für nachhaltiges Wachstum wird die neue Anlage vollständig mit der innovativsten und effizientesten Technologie von Schneider Electric ausgestattet, was zu erheblichen Energieeinsparungen führt. Wir werden den Technikraum mit einem Wasser-Luft-System kühlen, das eine Wärmedämmung nutzt, um die warme Luft von der kalten zu trennen. Zusätzlich verfügen wir über Freikühlsysteme, die die Außenluft und die niedrigen Temperaturen Asturiens während eines Großteils des Jahres zur Kühlung der Innenräume nutzen; unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme (USV) und ein eigenes Umspannwerk, um die Autarkie der Mittelspannungsversorgung zu gewährleisten.“
Alle Herausforderungen im Zusammenhang mit Rechenzentrumslayout, Kühlung, physischer und umweltbedingter Sicherheit sowie Brandschutz werden von der Managementplattform StruxureWare for Data Centers von Schneider Electric abgedeckt. Diese überwacht und reagiert in Echtzeit auf jegliche Vorfälle und ermöglicht sogar die Simulation von Ausfällen, um die vorhandenen Infrastrukturressourcen zu verstehen und zu optimieren, die größten Einsparungen zu erzielen und maximale Effizienz zu erreichen.
Die verschiedenen Projektphasen – die ohne Betriebsunterbrechung durchgeführt werden – umfassen die Installation neuer Stromleitungen und -verteiler sowie von Klimatisierungssystemen. Dazu gehören die Inbetriebnahme eines neuen Kältekreislaufs und neuer Kältemaschinen zur Aufrechterhaltung der N+1-Redundanz, die Erweiterung des Brandmelde- und automatischen Brandbekämpfungssystems, die Installation eines neuen Umspannwerks zur Deckung des erhöhten Strombedarfs und die Montage der Schaltschränke für den zentralen Steuerkasten. Abschließend wird eine neue strukturierte Glasfaserverkabelung verlegt, um eine redundante Anbindung aller Schaltschränke zu gewährleisten.
Die gesamte Architektur der neuen Anlage wird modular sein, um im Zuge des Geschäftswachstums des Unternehmens, das bereits mittelfristig einen dritten Kubus vorsieht, neue Erweiterungen zu ermöglichen.
Die Rechenzentren von ASAC verfügen über führende IT-Infrastruktur- und Servicezertifizierungen. Neben der Tier-III-Zertifizierung besitzen sie die Zertifizierung nach dem National Security Scheme (ENS) in der Kategorie HOCH, ISO 9001 und ISO 14001 (Qualitäts- und Umweltmanagement), ISO 27001 (Informationssicherheit), ISO 27017 (Cloud-Sicherheit), ISO 27018 (Schutz personenbezogener Daten in der Cloud), ISO 20000 (IT-Services) und ISO 22301 (Business Continuity Management).
Das Technologieberatungsunternehmen ASAC erweitert sein Rechenzentrum 1 in Asturien. Die Investition beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro und schafft nach Inbetriebnahme fünf neue Arbeitsplätze. Durch die Erweiterung verdoppelt das Unternehmen seine Rechen- und Speicherkapazität sowie seine Energiekapazität. Dieser Schritt unterstreicht das klare Bekenntnis von ASAC zu weiterem Wachstum und festigt seine Position als führendes Unternehmen im Cloud-Sektor in ganz Deutschland.
