Dies ist der Fall bei Eutelsat, dem französischen Telekommunikationsunternehmen, das über 39 Kommunikationssatelliten verfügt und mit dem es im vergangenen Juni eine Vereinbarung unterzeichnete, durch die es mehr als tausend Kunden auf der Iberischen Halbinsel zu Eurona transferierte.
Eurona verfolgt daher das Ziel, die in Spanien umgesetzte Strategie in Portugal zu wiederholen. Sie will die Konnektivität in ländlichen, isolierten und abgelegenen Gebieten Portugals verbessern und so die digitale Kluft verringern, die den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt weiterhin behindert.
Laut dem Bericht „Festnetz-Breitband: Konnektivität in den OECD-Metriken“, erstellt vom Beratungsunternehmen Competitive Intelligence Unit, haben 18,7 % der portugiesischen Bevölkerung, fast zwei Millionen Menschen, keinen Zugang zu einem 100-Mbit/s-Internetanschluss. Diese digitale Kluft betrifft nicht nur Privatpersonen im Nachbarland, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen.

Eurona ist überzeugt, dass ihre Expansionsstrategie in Portugal durch die Tatsache beflügelt wird, dass das Land – ähnlich wie Spanien und nach Schweden und Belgien – über einige der besten Frequenzen im Bereich von über 100 Mbit/s verfügt.
Laut Eurona-CEO Fernando Ojeda: „Unser Markteintritt in Portugal kommt zum idealen Zeitpunkt, da die portugiesische Regierung im Rahmen ihres Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (PRR) 15 % ihrer Mittel, insgesamt 2,46 Milliarden Euro, für die digitale Transformation bereitstellt.“