Sateliot plant, bis 2025 mehr Satelliten einzusetzen und führt zu diesem Zweck Gespräche mit Unternehmern und Investoren aus dem Raumfahrtsektor auf nationaler und internationaler Ebene, um die Serie B-Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen Euro abzuschließen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 hat Sateliot insgesamt 25 Millionen Euro eingeworben, davon 6 Millionen Euro von der Banco Santander. Der Geschäftsplan sieht einen Umsatz von 500 Millionen Euro bis 2027 und 1 Milliarde Euro bis 2030 vor, bei einer EBITDA-Marge von über 60 %.
CubeSats und Technologie:
Jeder der vier CubeSat-6U-Satelliten, die Sateliot im Juli starten wird, repräsentiert eine Investition von einer halben Million Euro, misst 20 x 10 x 35 Zentimeter – etwa so groß wie eine Mikrowelle – und wiegt 10 Kilogramm. Sie werden in einer Höhe von rund 600 Kilometern kreisen und sind für eine Lebensdauer von mehr als fünf Jahren ausgelegt.
Die Technologie, die die mehr als acht Millionen Geräte miteinander verbinden soll, die den Dienst bereits abonniert haben, zeichnet sich durch Demokratisierung und Zugänglichkeit aus und ist offen für vielfältige Anwendungsfälle für KMU, öffentliche Verwaltungen und Großunternehmen.
Laut Jaume Sanpera, CEO und Mitbegründer von Sateliot, „tritt das Unternehmen mit dieser Produkteinführung in eine neue Dimension ein, die es Spanien ermöglichen wird, weltweit führend im Bereich der IoT-Konnektivität zu sein.“
Sateliot wird im Rahmen der SpaceX-Mission Transporter-11 vier Satelliten seiner 5G-IoT-Konstellation ins All befördern. Der Start ist für Juli geplant; die Satelliten werden an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien, USA, abheben.
