Laut einer Studie von Spain DC, dem spanischen Rechenzentrumsverband, dem auch Vertiv angehört, sind die Aussichten sehr vielversprechend. Schätzungen für 2026 deuten darauf hin, dass Madrid eine Kapazität von über 70 % des Pariser Marktes erreichen könnte, trotz eines prognostizierten durchschnittlichen Wachstums von über 15 % im Zeitraum 2022–2026.

Das starke Engagement der Rechenzentren in Madrid

Madrid ist führend in der Entwicklung von Rechenzentren in Spanien, mit mehr als 30 betriebsbereiten Einrichtungen und einem prognostizierten Investitionsvolumen von 6 Milliarden Euro bis 2025. Auch die installierte Kapazität Spaniens ist beachtlich: Insgesamt sind 113 MW in der Hauptstadt und 147 MW in der Hauptstadt installiert, mit einem prognostizierten Wachstum auf 515 MW bis 2025, wie aus dem Bericht von Spain DC hervorgeht.

Die Investitionen in Public-Cloud-Dienste nehmen ebenfalls zu: Laut der bereits erwähnten Studie von Spain DC stieg die Cloud-Nutzung von 2009 bis 2022 um 64 Prozent, und dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren nicht nur fortsetzen, sondern sogar noch beschleunigen.

In diesem Zusammenhang engagiert sich Vertiv auch in der Region Madrid (CAM) für die Umsetzung einer Investitionsstrategie in der Hauptstadt. „Vertiv hat sich stets stark für Spanien und Madrid eingesetzt und die gesamte Vertiv-Infrastruktur in Europa ausgebaut. Angesichts des deutlichen Wachstums der Rechenzentren in der CAM sind wir entschlossen, das Engagement von Vertiv in dieser Region weiter zu verstärken“, so José Alfonso Gil, Service Sales Director für Südeuropa.

Dieses Engagement war schon immer ungebrochen, denn laut Gil nutzen bereits zahlreiche Rechenzentren in Madrid irgendeine Art von Vertiv-Technologie oder -Dienstleistung.

Nachhaltiges Wachstum

Die zunehmend digitalisierte Welt benötigt Rechenzentrumsinfrastruktur, doch es ist unerlässlich, dass diese Fortschritte durch umweltfreundliche Technologien ermöglicht werden. Aus diesem Grund wurde der Europäische Pakt für Klimaneutralität in Rechenzentren unterzeichnet, um das Engagement für die Implementierung zunehmend nachhaltiger Technologien zu bekräftigen und die CO₂-Emissionen deutlich zu reduzieren.

Doch in puncto Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien und Innovationen in der Infrastruktur ist es noch ein langer Weg, der zurückgelegt werden muss, da die Präsenz von Rechenzentren in unserem Land zunimmt.

„Nachhaltigkeit ist eine der obersten Prioritäten von Vertiv. Wir engagieren uns für die Ziele unserer Kunden und für die Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks und implementieren kontinuierlich neue Technologien, die es uns ermöglichen, den Energiebedarf in Rechenzentren zu optimieren und zu senken“, sagt Gil.


Talentgewinnung

Eines der klaren Ziele der Digitalisierungsstrategie und des Engagements für innovative Spitzentechnologie ist es, Talente für die Region Madrid zu gewinnen und die Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern.

Genau hierin liegt eine der größten Herausforderungen für Rechenzentren, die trotz vielversprechender Karrierechancen weltweit unter einem Mangel an Fachkräften leiden. Angesichts der Daten des Uptime Institute, das prognostiziert, dass der weltweite Bedarf an Rechenzentrumsfachkräften bis 2025 auf 2,3 Millionen ansteigen wird, gewinnt diese Initiative noch mehr an Bedeutung.

In diesem Zusammenhang engagiert sich Vertiv als Partner in den von SpainDC geförderten Initiativen. „Im Rechenzentrumssektor bieten wir qualifizierte Arbeitsplätze mit äußerst attraktiven Konditionen. Wir müssen diese Möglichkeiten jedoch in der Sprache der Ingenieure – Frauen wie Männer – kommunizieren, damit die Talente, die wir gewinnen wollen, optimal angesprochen werden. Vertiv setzt sich dafür ein, die Chancen des Sektors zu fördern und wird die Zusammenarbeit mit Verbänden, Hochschulen und Universitäten fortsetzen“, so Gil abschließend.

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