In Zusammenarbeit mit Universitäten, der Industrie und dem öffentlichen Sektor betreibt RISE industrielle Forschung und Innovation mit dem übergeordneten Ziel, durch Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Erneuerung der Industrie nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Durch die Partnerschaft mit RISE wird Vertiv insbesondere die Infrastructure and Cloud Research and Test Environment (ICE) unterstützen. Dabei handelt es sich um eine Testumgebung für Rechenzentren, die Zugang zu Studienergebnissen und Experten sowie zu RISE-Veröffentlichungen und -Demonstrationen und zur Teilnahme an kleineren Forschungs- und Entwicklungsstudien bietet.
Einer der Hauptvorteile für die Partner der Zusammenarbeit ist die groß angelegte Testumgebung mit Rechenzentrumsmodulen, Klima- und Wärmekammern, Windkanälen, Prüfständen für Peripherie- und Flüssigkeitskühlung sowie die Möglichkeit, Simulationen und Konzepte bis hin zur Durchführung von Demonstrationen und Tests zur Datenerfassung und -analyse zu entwickeln.
„RISE beweist seine technologische Führungsrolle in der angewandten Forschung und ist damit der perfekte Partner für Vertiv. Dies wird uns helfen, die Branche in der neuen Ära großflächiger, nachhaltiger Cloud-Rechenzentren sowie Unternehmens- und Remote-Anwendungen anzuführen“, sagte Stephen Liang, CTO von Vertiv.
„RISE spielt eine Vorreiterrolle bei der Förderung von Nachhaltigkeit in ganz Europa, und Vertiv ist bestens aufgestellt, um zukunftsweisende Engineering-Lösungen für den Rechenzentrumssektor und viele weitere Bereiche bereitzustellen“, sagte Giordano Albertazzi, Präsident von Vertiv für die EMEA-Region. „Rechenzentren sind ein kritischer Bestandteil der digitalen Infrastruktur. Effizienz und Nachhaltigkeit sind zentrale Stärken des Sektors und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Neue Technologien, Systemlösungen und Komponenten müssen konzipiert, entwickelt, getestet und verifiziert werden, bevor sie auf den Markt kommen. Wir sind überzeugt, dass unsere Partnerschaft mit RISE in diesem Prozess eine entscheidende Rolle spielt.“.
Vertiv unterstützt zudem die verschiedenen Wärmerückgewinnungsinitiativen von RISE, die die Abwärme von Rechenzentren für diverse Anwendungen nutzen, beispielsweise für die Mehlwurmzucht und vertikale Landwirtschaft, die Trocknung von Biomasse und Fernwärmesysteme. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie zielt darauf ab, eine Vorlauftemperatur von 90–95 °C für Fernwärme zu erreichen. Weitere Forschungsprojekte von Vertiv und RISE umfassen Lastverteilung, Lebenszyklusanalysen von Rechenzentren und all ihren Komponenten, maschinelles Lernen für homomorphe Verschlüsselung, autonome digitale Infrastrukturen und selbstheilende Systeme, Brennstoffzellen, einen digitalen CO₂-Zähler für Endnutzer, neuartige Kühlmethoden sowie Wärmemanagementsysteme, die die Wärmenutzung und die Kreislaufwirtschaft fördern.
„Wir wollen die Bedürfnisse des Sektors besser verstehen und eine Partnerschaft fördert den Dialog und die direkte bilaterale Zusammenarbeit. So können wir unsere Fachpublikationen gemeinsam mit unseren Partnern weiterentwickeln“, sagt Tor Björn Minde, Direktor des RISE ICE Data Center.
Die Zusammenarbeit mit RISE ist der jüngste Schritt in einer Reihe von Fortschritten, die Vertiv im Bereich Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) erzielt hat. Vertiv ist Mitglied der Sustainable Digital Infrastructure Alliance (SDIA) und der European Data Center Association (EUDCA) und beteiligt sich am Climate Neutral Data Center Pact , um das Ziel der Europäischen Kommission für klimaneutrale Rechenzentren bis 2030 zu erreichen. Vertiv und RISE sind außerdem Mitglieder des E2P2 Technology Consortiums, das die Entwicklung kohlenstoffarmer Brennstoffzellen für die Stromversorgung von Rechenzentren vorantreibt.
