ZTEs neues Unternehmen mit Hauptsitz im Technologiepark Bizkaia (Zamudio) wird mit Sicherheit ein erhöhtes Arbeitsaufkommen verzeichnen, da es die bisher für andere Netzbetreiber in Südeuropa erbrachten Dienstleistungen umgehend übernimmt und somit voraussichtlich neue Arbeitsplätze schaffen wird. Das Unternehmen wird seinen steuerlichen Sitz im Baskenland (CAPV) haben und dort seine Steuern entrichten.
ZTEs neues Zentrum für Südeuropa profitiert von Anfang an von der Expertise des Netzwerk- und Betriebsteams von Euskaltel. Diesen Mitarbeitern werden Arbeitsplatzsicherheit, der Erhalt ihrer bisherigen Arbeitsbedingungen, ihrer Seniorität, ihrer Weiterbildungsmöglichkeiten und ihrer Positionen im selben Technologiepark garantiert. Dies war für Euskaltel ein zentrales Kriterium bei der Suche nach einem Partner und der Auswahl des endgültigen Partners aus allen eingegangenen Angeboten.
Die offizielle Unterzeichnung dieser strategischen Vereinbarung fand heute Vormittag in der Zentrale des Betreibers in Derio (Bizkaia) statt. Euskaltel wurde bei der Veranstaltung von seinem Präsidenten Alberto García Erauzkin und seinem CEO Fernando Ojeda vertreten. ZTE wurde von seinem Präsidenten von ZTE Europe, Xiao Ming, in Begleitung seines Geschäftsführers für Spanien und Portugal, Jia Yunpeng, vertreten.
Die von ZTE bereitgestellten technologischen Lösungen werden die Netzwerkkapazität von Euskaltel erhöhen und so für mehr Sicherheit, einfachere Wartung und effizienteres Netzwerkmanagement sorgen. Gleichzeitig werden sie die sich wandelnden Anforderungen der Telekommunikationstechnologien erfüllen und sich an diese anpassen. ZTE ist der ideale Partner, um Euskaltel bei der Transformation seines Netzwerks und Kundenservices zu unterstützen.
Euskaltel-ZTEs erstes Projekt: VoIP für Privathaushalte.
Eines der ersten Projekte im Rahmen der Zusammenarbeit und Technologiepartnerschaft mit ZTE ist der VoIP-Dienst, den Euskaltel künftig auch baskischen Haushalten anbieten wird. Euskaltel wird seinen Festnetztelefondienst, der bisher auf traditionellen Vermittlungstechnologien basierte, auf VoIP umstellen.
Für den Nutzer wird der Dienst in den nächsten Monaten transparent auf Basis einer neuen Architektur angeboten, die auf IMS (IP Multimedia Subsystem) basiert, auf dem alle NGN-Netze (Next Generation Network) der nächsten Generation basieren, um Telefonie- und Multimediadienste über IP zu unterstützen.
Zu den Vorteilen dieses neuen Systems gehört, dass es die Integration aller Arten von Sprach-, Multimedia- und Datendiensten in ein Netzwerk auf einer Plattform ermöglicht, die über beliebige Mittel mit Internetanschluss, ob fest oder mobil, zugänglich ist.
Der Trend geht dahin, dass alle Dienste (Sprache, Daten, Video usw.) IP-basiert sein werden. Diese Entwicklung versetzt Euskaltel in die Lage, für alle aktuellen und zukünftigen Dienste bestens gerüstet zu sein. Ein gutes Beispiel dafür sind die neuen Mobilfunknetze der Generation 4G und LTE. Sie basieren konzeptionell vollständig auf IP, und alle darüber angebotenen Dienste sind es ebenfalls.
