Die Rektorin der Universität Malaga, Adelaida de la Calle, und der Innovationsmanager von Indra, David Pascual, unterzeichneten heute im Rektorat der Universität die Vereinbarung. An der Veranstaltung nahmen auch die Vizerektorin für Forschung, María Valpuesta, der Direktor des ETSIT, Fabián Arrebola, der Direktor für Technologie und Produktmanagement von Indra, Francisco Vázquez, und der Direktor des Softwarelabors des multinationalen Unternehmens in Malaga, Luis Martín, teil.

Beide Institutionen werden die Unterzeichnung spezifischer Vereinbarungen zwischen Indra und verschiedenen Forschungsgruppen der ETSIT (School of Telecommunications Engineering) fördern sowie die Entwicklung gemeinsamer F&E-Projekte in unterschiedlichen Bereichen, darunter Signalverarbeitung, Hochfrequenz- und Mikrowellenkommunikation, eingebettete Systeme, optische Kommunikation und virtuelle Realität. Sie planen außerdem, die akademische Zusammenarbeit für Ausbildungsprogramme zu stärken, die Studierenden Spitzentechnologie vermitteln, den Erfahrungsaustausch erleichtern und die Mobilität von ETSIT-Dozenten und -Doktoranden fördern.

Die Vereinbarung umfasst auch die Förderung von akademischen Praktika, sowohl im Rahmen des Curriculums als auch außerhalb des Curriculums, für Bachelor- oder Masterstudenten in Spanien oder im Ausland für ETSIT-Studenten bei Indra sowie die Vergabe von Stipendien und Zuschüssen für das Studium.

Diese Vereinbarung ist ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Indra und der ETSIT (Hochschule für Telekommunikationstechnik), deren Absolventen häufig in Indras Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten in der Region eingebunden sind. Sie stärkt zudem die Beziehungen des multinationalen Unternehmens zur Universität Málaga, mit der es bereits im Bereich des wissenschaftlichen Wissenstransfers, der Förderung von Forschungsaktivitäten durch F&E-Projekte sowie der Ausbildung und Arbeitsvermittlung von Studierenden kooperiert.

Die neue Vereinbarung ist Teil der Strategie von Indra, durch ihr Netzwerk von Software-Laboren eine enge Beziehung zu Wissenseinrichtungen zu pflegen, um Fachkräfte zu gewinnen und Zugang zu neuen Technologien zu erhalten.

Im vergangenen Jahr gründete Indra in Zusammenarbeit mit der Adecco Foundation einen Lehrstuhl für barrierefreie Technologien an der Universität Málaga (UMA). Ziel ist es, durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) barrierefreiere Städte zu fördern. Der Lehrstuhl entwickelt die offene Plattform ALMA für universelle Barrierefreiheit in Smart Cities. ALMA ermöglicht es jedem, Anwendungen in diesem Bereich zu entwickeln. Als erstes konkretes Projekt entsteht eine Lösung zur Standortbestimmung und Wegfindung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität in Städten.