Im spezifischen Anwendungsbereich der Produkte und Technologien von Fujitsu, einem weltweit führenden Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologie-Dienstleistungen, -Produkten und -Lösungen, wurde
 
die Vereinbarung unterzeichnet. Unterzeichnet wurde sie von José M. Sanz, Rektor der Autonomen Universität Madrid (UAM), Ángeles Delgado, Geschäftsführerin von Fujitsu, und María Artola, Geschäftsführerin der UAM-Stiftung. Den Lehrstuhl leitet Fernando Martín García, Professor für Physikalische Chemie an der UAM. Sein Stellvertreter ist Alberto Luna Fernández, Direktor des Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen der UAM. Beide nahmen ebenfalls an der Unterzeichnungszeremonie teil.
 
Das Programm der geförderten Lehrstühle, eines der innovativsten Programme der UAM, bietet einen Rahmen zur Förderung der Forschung im Bereich Wissenschaftliches Rechnen und Big Data. Die Aktivitäten zielen darauf ab, den Betrieb des Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen der UAM zu verbessern. Darüber hinaus legt der Lehrstuhl besonderen Wert auf die Ausbildung und bietet postgraduale Lehrveranstaltungen zu Wissenschaftlichem Rechnen und Big Data an, sowohl in Promotionsprogrammen als auch in Masterstudiengängen und Facharztausbildungen. Konkret wird Fujitsu an den Aktivitäten des Erasmus-Mundus-Masterprogramms in Theoretischer Chemie und Computermodellierung teilnehmen, das unter der Koordination der UAM an zahlreichen spanischen Universitäten angeboten wird, sowie am gleichnamigen Doktorandenprogramm. Darüber hinaus werden im Unternehmen weitere Kommunikations- und Praktikumsaktivitäten für Studierende durchgeführt, um deren berufliche Integration zu erleichtern.
 
José María Sanz, Rektor der UAM, dankte Fujitsu nach der Unterzeichnung des Abkommens für das Vertrauen in die Forschungsgruppen der Autonomen Universität Madrid: „Von diesem Abkommen werden wir alle profitieren.“
 
Ángeles Delgado, Geschäftsführerin von Fujitsu, betonte: „Fujitsu engagiert sich seit 40 Jahren in Spanien für die Förderung von Lehre, Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich der Informationstechnologie. Die Unterzeichnung dieses Abkommens ist ein besonderer Tag für uns, denn sie bringt uns dieser renommierten Universität, die ihr Engagement für wissenschaftliches Rechnen und Big Data unter Beweis stellt, noch näher. Dies wird zweifellos wichtige Forschungsprojekte mit Anwendungen in der Wirtschaft vorantreiben. Wir bei Fujitsu sind überzeugt, dass wir der Gesellschaft etwas zurückgeben müssen. Die Einrichtung dieses Lehrstuhls ist eine der besten Möglichkeiten, wie wir zum Wohlergehen der Menschen beitragen können, indem wir unsere zukünftigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern, denn die Entwicklung unseres Landes liegt in ihren Händen.“
María Artola, Generaldirektorin der FUAM, hob die Rolle der von ihr geleiteten Stiftung hervor, die sicherstellt, dass „das an der Universität generierte Wissen durch die Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Institutionen die gesamte Gesellschaft erreicht.“

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