Nachdem Unternehmen nach wochen- oder gar monatelangen Produktionsstillständen die Produktion wieder aufnehmen, wird ihnen die Schwierigkeit bewusst, auf maximale Effizienz ausgelegte Produktionsprozesse zu steuern. Um die Einhaltung der neuen Abstandsregeln zu gewährleisten, werden Prozesse umstrukturiert, um arbeitsintensive Aufgaben zu reduzieren. Die Vernetzung von Feldgeräten, die Dateneingabe und die Fernüberwachung der Produktion zur Produktionssteigerung sind für Unternehmen mittlerweile Standard. Die zunehmende Vernetzung von Betriebstechnik (OT) und Informationstechnik (IT) vergrößert jedoch auch die Angriffsfläche und birgt potenzielle Cyberbedrohungen für zuvor isolierte industrielle Netzwerke. Letztendlich werden die Herausforderungen für Unternehmen, schnell und sicher wieder zu öffnen, immer größer.

Die Systemverfügbarkeit ist bei OT-Systemen oft von größter Bedeutung, und IT-Cybersicherheitslösungen können die Sicherheitsanforderungen industrieller Netzwerke nicht erfüllen. Einige OT-Systeme verwenden beispielsweise ältere Geräte und können keine Sicherheitspatches einspielen, obwohl die IT-Sicherheitsrichtlinien klar vorschreiben, dass Sicherheitspatches verfügbar sein und bei Bedarf aktualisiert werden müssen. In manchen Fällen muss der Systembetrieb vor der Durchführung von Sicherheitsupdates angehalten werden, was für Unternehmen alles andere als optimal ist. Da OT-Systeme über industrielle Protokolle kommunizieren, ist diese Kommunikation oft unsichtbar und erfordert spezielle Software zur Interpretation. Ein effektiverer Ansatz, wie beispielsweise OT-basierte Deep Packet Inspection (DPI), ist erforderlich, um Betriebsunterbrechungen durch Cyberbedrohungen und -angriffe zu verhindern und die Wiederherstellung des Normalbetriebs zu gewährleisten. Die industrielle Cybersicherheitslösung von Moxa trägt zur Bewältigung dieser Herausforderungen bei. Die Lösung besteht aus dem industriellen IPS der nächsten Generation EtherCatch IEC-G102-BP Serie, der industriellen Firewall der nächsten Generation EtherFire IEF-G9010 und der Sicherheitsmanagement-Software Security Dashboard Console (SDC), die OT-Systeme proaktiv vor böswilligen Cyberaktivitäten schützen, Schwachstellen in OT-Geräten schnell mit virtuellen Patches beheben und die Transparenz industrieller Netzwerke auf einfache Weise verbessern kann.

Moxas industrielle Cybersicherheitslösung:
Schutz von OT-Systemen vor Cyberangriffen.
Die industriellen IPS-Systeme der nächsten Generation der EtherCatch-Serie und die industriellen Firewalls der nächsten Generation der EtherFire-Serie schützen kritische Anlagen wie SPS- und HMI-Geräte am Rand von OT-Netzwerken. Ausgestattet mit OT-basierter DPI-Technologie können EtherCatch und EtherFire den Netzwerkverkehr verfolgen und Nutzern Einblick in bestehende Anlagen und Verbindungen gewähren. Dies unterstützt Administratoren und Bediener dabei, den aktuellen Status von OT-Systemen durch detaillierte Überwachung und Kontrolle von Cyberaktivitäten zu verstehen.

Musterbasiertes virtuelles Patching:
Häufiges Patching reduziert die Anfälligkeit von Systemen für Cyberangriffe deutlich, bleibt aber in OT-Umgebungen eine zentrale Herausforderung. Technologien für virtuelles Patching ergänzen bestehende Patch-Management-Prozesse und schützen vor Schwachstellen. Virtuelles Patching dient als agentenloses Notfall-Sicherheitstool, mit dem Netzwerkadministratoren und -betreiber Schwachstellen in OT-Geräten schnell beheben können.

Echtzeit-Transparenz und zentrale Verwaltung:
Die Security Dashboard Console (SDC) von Moxa bietet eine intuitive Echtzeit-Verwaltungsfunktion, mit der Administratoren und Bediener die EtherCatch- und EtherFire-Serien zentral verwalten können. Die SDC koordiniert und automatisiert Sicherheitsrichtlinien, überwacht die Netzwerkaktivität in Echtzeit und führt Richtlinien-, Firmware- und Musteraktualisierungen für die EtherCatch- und EtherFire-Serien durch.

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