Das industrielle Internet der Dinge (IIoT) bildet die Grundlage der nächsten industriellen Revolution. Es umfasst die Erfassung und Analyse von Daten aus verschiedenen Prozessen und liefert Managern die notwendigen Informationen für Echtzeitentscheidungen, die den Betrieb von Produktionsanlagen beeinflussen. Dieser Datenfluss kann mit allen Elementen der Produktionskette geteilt werden und ermöglicht so effizientere Abläufe – von der Rohstoff- und Ersatzteilversorgung über die Fertigung und Prozesssteuerung bis hin zur kontinuierlichen Fernwartung vor Ort.
RS bietet zwei Ansätze zur Nutzung von IIoT-Funktionen, die beide weder erhebliche Investitionen noch Änderungen an der Architektur bestehender Systeme erfordern. Die Anpassung kann durch den Austausch herkömmlicher SPS oder durch die Integration von IoT-Lösungen in bestehende Infrastrukturen erfolgen.
Paolo Carnovale, Global Category Marketing Manager A&C bei RS, erklärt: „Industrieautomatisierungssysteme und IT-Infrastrukturen sind komplex und kostspielig. Wenn neue Technologien auf den Markt kommen, können Ingenieure diese nicht einfach verwerfen und von vorn beginnen. RS führt eine Reihe von Geräten ein, um bestehende Systeme mit dem Internet der Dinge (IoT) zu verbinden. Nur weil ein Sensor oder eine SPS eine serielle Schnittstelle mit einem nativen Modbus-Protokoll verwendet, heißt das nicht, dass die Daten nicht übersetzt und für IoT-Systeme angepasst werden können.“.
Im Hinblick auf den Austausch von SPSen bietet RS verschiedene Optionen führender Hersteller wie Siemens oder Schneider Electric an, um die Integration bestehender Systeme in größere Netzwerke zu erleichtern.
Es gibt auch Systeme wie Opto 22s Groov, eine webbasierte Schnittstelle, die sich problemlos mit nahezu jedem Gerät verbinden lässt und auf zwei Arten genutzt werden kann: als eigenständiges Hardwaregerät oder als Windows-kompatibler PC-basierter Server. Zudem können Zwischengeräte eingesetzt werden, um ältere Systeme in einer Ethernet-Umgebung zu integrieren. Ein Beispiel hierfür ist der Brainboxes ED-204 Ethernet Media Converter, mit dem SPSen an PC-basierte Datenerfassungs- und Analyselösungen angeschlossen werden können.
Ethernet-kompatible Sensoren und Geräte wie die FLIR AX8 erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Diese Geräte, die EtherNet/IP und Modbus TCP unterstützen, können Alarm- und Analyseergebnisse direkt mit einem übergeordneten automatisierten System teilen. Ethernet-Kompatibilität ist für das IoT jedoch nicht zwingend erforderlich, wie der Infrarot-Temperatursensor Calex PyroNFC zeigt. Dieser Sensor lässt sich vollständig über ein NFC-fähiges Smartphone konfigurieren.
RS bietet ein breites Spektrum an Lösungen für die Vernetzung der „intelligenten Fabrik“. Von einfacher, diskreter Automatisierung bis hin zur anlagenweiten Produktionsliniensteuerung, Fernüberwachung und -kontrolle – selbst veraltete Systeme lassen sich an das industrielle Internet der Dinge (IIoT) anbinden. Dies liefert Managern die notwendigen Informationen zur Optimierung von Betriebsabläufen und Leistung – die Grundlage der vierten industriellen Revolution.
