Dieses neue NFV-Produkt von ZTE ist ein x86-basierter Software-Router mit einer modularen, verteilten und separaten Architektur für Steuerungs- und Weiterleitungsebene. Die Steuerungsebene ist 1:1-redundant konfiguriert, und die Weiterleitungsebene unterstützt dynamisches Skalieren, um den Netzwerkanforderungen gerecht zu werden. Sie ermöglicht die Erweiterung auf bis zu 254 virtuelle Maschinen, um die Leistungsanforderungen in verschiedenen Szenarien zu erfüllen. Gleichzeitig bietet sie eine Service-Chain-Erweiterungsfunktion für die flexible Service-Orchestrierung in Verbindung mit der NFV-Managementplattform und dem System. Dadurch entstehen flexible und diversifizierte Mehrwert-Netzwerkplattformen. Basierend auf den Standards des Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen (ETSI) kann die NFV-Architektur auf der Tulip Elastic Cloud System (TECS)-Plattform von ZTE oder anderen virtuellen Plattformen wie VMware und KVM ausgeführt werden und erfüllt somit die Kundenanforderungen an die Entkopplung der drei Ebenen Server, Cloud und Anwendung.

Der virtuelle Router ZXR10 V6000 spielt eine entscheidende Rolle in der Zugriffsschicht, im Metro Area Network (MAN), im Edge-Rechenzentrum (DC) und im IP-Kern des Transportnetzes. Beispielsweise kann der auf der x86-Plattform laufende V6000 Steuerungsebenenfunktionen für Transportnetzelemente wie den Reflektor-Router (RR), das Pfadberechnungselement (PCE) und den virtuellen Breitband-Fernzugriffsserver (vBRAS) implementieren. Er unterstützt die Weiterentwicklung von Software-Defined Networking (SDN) durch die Trennung der Steuerungsebene. Zudem ermöglicht er die Weiterentwicklung von NFV für Transportnetzfunktionen wie vRouter, vFirewall und vLoadBalancer, die softwareseitig auf x86 implementiert sind. Darüber hinaus kann er verschiedene Hardware-Router ersetzen, darunter virtuelle Kundengeräte (vCPE), virtuelle Kunden-Edge-Geräte (vCE), virtuelle Provider-Edge-Geräte (vPE) und virtuelle Rechenzentrums-Gateways (vDC-GW). Der ZXR10 V6000 entwickelt bei Einsatz in geeigneten Szenarien nicht nur Servicefunktionen und verbessert die Netzwerkelastizität, sondern kann auch die Hardwareinvestitionen der Betreiber reduzieren und deren ROI verbessern.

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