Diese Schnittstellen eignen sich ideal für anspruchsvolle Kamerasysteme im Automobilbereich, wie z. B. Front-, Rück- und 360°-Kameras. Sie bieten eine Impedanz von 50 Ω und sind für mindestens 10 Steckzyklen ausgelegt. Je nach technischen Anforderungen sind Varianten mit oder ohne Toleranzkompensation erhältlich. Die Toleranzkompensation beträgt bis zu 0,5 mm in X-, Y- und Z-Richtung, ebenso wie ein maximaler Neigungswinkel von 1,5°.

Ein zentrales Merkmal der Kameraanschlusslösungen ist das modulare Steckverbindersystem, das eine einfache Integration in hochdichte Elektronikumgebungen ermöglicht. Dank kundenspezifischer Gehäusevarianten aus Metall oder Kunststoff sowie Pigtail-Konfigurationen lassen sich die Komponenten präzise an individuelle Anforderungen anpassen. Rosenberger bietet zudem Designempfehlungen und optimierte SMD-Footprints für die Integration in Leiterplatten mit unterschiedlichen Substratdicken.

Die kundenspezifischen „DirectLink“-Anschlusskabel bzw. Wire-to-Board-Lösungen von Rosenberger sind besonders vorteilhaft für Fahrerassistenzsysteme, die häufig in beengten Räumen, beispielsweise hinter Rückspiegeln oder im Dachhimmel, verbaut werden. Ihre kompakte Bauweise ermöglicht eine platzsparende Integration ohne Einbußen bei Signalqualität oder elektromagnetischer Verträglichkeit.

Diese Konnektivitätslösungen sind für den Einsatz in einer Vielzahl von Fahrzeugsystemen konzipiert, darunter Fahrerassistenzsysteme (ADAS), Rückfahrhilfen, kamerabasierte Rückspiegel und Anwendungen im Fahrzeuginnenraum. Dank ihrer robusten Bauweise, der bewährten EMV-Abschirmung und des hohen Automatisierungsgrades in der Produktion sind sie technologisch zuverlässig und kosteneffizient für die Serienfertigung in der Automobilindustrie.

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