Aktuell gleichen PON-Betreiber die erwarteten mit den anfänglichen Nutzungsraten ab und decken den zukünftigen Bedarf an hoher Bandbreite typischerweise durch den Einsatz von Splittern mit 32 oder 64 Anschlüssen. Bei niedrigen Nutzungsraten führt dies zu ungenutzten OLT-Ports, da an jedem Splitter ein Port vorhanden sein muss, selbst wenn dieser nur einen einzigen Kunden bedient.
Darüber hinaus führt das hohe Trennmedium zu einem Bandbreitenmangel, wenn die Nachfrage nach höherer Bandbreite steigt.
Durch die Implementierung von PON-AODF können Betreiber bis zu 50 % der OLT-Ports einsparen und gleichzeitig die PON-Abstandsmedien flexibel an zukünftige Erweiterungen anpassen. So können mehr Haushalte angeschlossen werden, ohne die Bandbreitenanforderungen zu beeinträchtigen. Die Installation von PON-AODF mit OLTs erweitert das passive optische Netzwerk um Abstandsmedienfunktionen, wobei der passive Charakter des PON-Verteilungsnetzes (ODN) erhalten bleibt.
