Die Wahrnehmung, dass elektromagnetische Strahlung gesundheitsschädlich ist, hat sich in der Bevölkerung festgesetzt. Die potenziellen Langzeitwirkungen schwacher Felder werden untersucht, und dieses Thema ist Gegenstand vieler Kontroversen. Die anhaltende Debatte über die potenziellen Gesundheitsrisiken durch den zunehmenden Anteil von Feldern, die von Mobiltelefonen ausgehen, verunsichert viele Menschen. Streng genommen entsprechen die in Wohn- und Arbeitsumgebungen vorhandenen elektromagnetischen Felder in den allermeisten Fällen den international festgelegten Grenzwerten für einen wirksamen Schutz vor Umweltschäden.
Elektromagnetische Verschmutzung gibt Anlass zur Sorge. Zwei Hauptaspekte beunruhigen die Bevölkerung. Erstens berichten die Nachrichten ständig über die zunehmende Dichte mobiler Kommunikationsnetze. Neben terrestrischen und Satellitenübertragungen von Radio und Fernsehen gibt es neue, leistungsstärkere Dienste wie WLAN und andere drahtlose Netzwerke, die Funkfrequenzen nutzen. Zweitens herrscht offenbar ein Mangel an Informationen über den genauen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und ihren gesundheitlichen oder biophysikalischen Auswirkungen.
Die Maßnahmen schaffen Rechtssicherheit
Narda Safety Test Solutions (STS) hat als spezifische Lösung für dieses Problem hochwertige Flächenmonitore entwickelt, die präzise und zuverlässige Ergebnisse liefern. Die Spezialisten von Narda haben ihr gesamtes Wissen und über 80 Jahre Erfahrung in die Entwicklung dieser Systeme eingebracht. Dies ist besonders wichtig, da die Szenarien im Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung sehr vielfältig sind und jeder Fall einen individuellen Ansatz erfordert, der die jeweiligen Merkmale berücksichtigt. Die praktische Anwendung des fundierten Fachwissens unserer Spezialisten eliminiert Fehler und verhindert irreführende Ergebnisse.
Ein ähnliches Anwendungsgebiet ist die Überwachung von Umweltverschmutzung.
Die Idee hinter den Flächenmessstationen lässt sich in vielerlei Hinsicht mit der Überwachung von Feinstaub und Stickoxiden in der Luft vergleichen, die in vielen verkehrsreichen Städten durchgeführt wird. Umweltinstitutionen (wie beispielsweise die UBA in Deutschland) haben Messstationen eingerichtet, die die Luftqualität mehrmals täglich messen. Die Ergebnisse sind für alle Bürgerinnen und Bürger sofort auf der Website der jeweiligen Institution abrufbar – mit farbcodierten Karten, Grafiken und Tabellen. Bereits Ende der 1990er-Jahre waren sich die Bewohner großer Städte dank medizinischer Fortschritte und angesichts des zunehmenden Verkehrsaufkommens der Gesundheitsrisiken durch Luftverschmutzung bewusst. Im Laufe der Jahre hat die kontinuierliche Überwachung der Messwerte und der einfache Zugang zu den Ergebnissen das Gefahrengefühl verringert. Werden zulässige Grenzwerte überschritten, schlägt das System sofort Alarm, und es werden Korrekturmaßnahmen eingeleitet, wie beispielsweise die Reduzierung des Autoverkehrs oder sogar die Sperrung bestimmter Bereiche.
Sicherheit und Transparenz dort, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Flächenmonitore sind robuste Geräte, die die elektromagnetische Feldstärke kontinuierlich rund um die Uhr überwachen. Dies ist besonders wichtig in Schulen, Wohngebieten und stark frequentierten öffentlichen Bereichen, insbesondere in der Nähe von Mobilfunkmasten. Diese deutlich sichtbaren Quellen elektromagnetischer Strahlung schüren oft die Angst vor unsichtbarer elektromagnetischer Belastung. Neben der lokalen Datenspeicherung ermöglicht das integrierte Modem der Flächenmonitore die Übertragung der Daten an eine Online-Plattform, wo sie in Echtzeit für jeden verfügbar sind. Alle Daten werden im von der ITU (Internationalen Fernmeldeunion) empfohlenen Format gespeichert. Bei Überschreitung der festgelegten Grenzwerte löst das System sofort einen Alarm aus.
Wer nutzt diese Überwachungsstationen?
Basisstationsbetreiber, Mobilfunknetzbetreiber und Techniker in politischen und administrativen Institutionen sind die Hauptnutzer von Flächenmessgeräten. Ihr Hauptanliegen ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die Zweifel, Skepsis und Ängste hinsichtlich der potenziellen Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder abbauen. Die regelmäßige Erfassung von EM-Feldwerten kann zudem die Genehmigung neuer Anlagen beschleunigen. Standardisierte Flächenmessgeräteberichte erleichtern den Übergang von emotionalen Debatten zu einem konstruktiven, auf fundierten Erkenntnissen basierenden Dialog. Weitere wichtige Anwendungsbereiche von Flächenmessgeräten sind wissenschaftliche Studien, Versuche und Umfragen, die von Universitäten, akademischen Einrichtungen und anderen Organisationen in diesem relativ neuen Forschungsfeld durchgeführt werden.
Merkmale und Ausstattung
Narda bietet zwei Monitormodelle an: den AMB-8059 (für Breitbandanwendungen) und den AMS-8061 (für ausgewählte Anwendungen). Zusammen decken sie das gesamte Anwendungsspektrum ab – von Prüfungen in der Nähe von Transformatoren und Hochspannungsleitungen bis hin zur Überwachung moderner Kommunikationsgeräte wie Basisstationen sowie terrestrischer und Satelliten-Radio- und Fernsehsender. Beide Modelle erfassen und speichern Messergebnisse selbstständig, da sie solarbetrieben sind. Sie verfügen außerdem über einen Akku, der insbesondere bei schwachem Licht eine Autonomie von bis zu 80 Tagen ermöglicht. Die Software „EMF Observatory“ erlaubt unter anderem den Zugriff auf Messwerte von überall und jederzeit über einen einfachen PC. Mit mehreren Flächenmonitoren lässt sich zudem ein webbasiertes, kontinuierliches Überwachungssystem für ein großes Gebiet einrichten.
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