Unternehmen in ganz Europa müssen daher sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter keinen Feldern ausgesetzt sind, die bestimmte Grenzwerte überschreiten. Einige dieser Grenzwerte wurden kürzlich angepasst. Dies erfordert die Überwachung und Minimierung von Risiken, gegebenenfalls einschließlich präventiver Maßnahmen. Narda Safety Test Solutions entwickelt und fertigt leistungsstarke und intelligente Messgeräte, die sich ideal für diese Aufgaben eignen.  
Die EMV-Richtlinie definiert die „Mindestanforderungen an Gesundheit und Sicherheit hinsichtlich der Exposition von Arbeitnehmern gegenüber den Risiken, die von den physikalischen Wirkungen elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder im Frequenzbereich zwischen 0 Hz und 300 GHz ausgehen“. Die Grenzwerte, die auf den Empfehlungen der ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung) basieren, wurden überarbeitet, um den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung zu tragen und beziehen sich ausschließlich auf die direkten und unmittelbaren Auswirkungen auf den menschlichen Körper.  

Unternehmensverantwortung: Eine der Anforderungen der EMV-Risikorichtlinie ist die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung in jedem Arbeitsumfeld. Um die Einhaltung der Grenzwerte zu gewährleisten, muss jedes Risiko bewertet und die Expositionsgrenzwerte gemäß der Richtlinie ermittelt werden. Berechnete Werte oder die
Emissionsspezifikationen der Hersteller können insbesondere in Büros und Laboren mit Niedrigstromgeräten verwendet werden. Messungen sind jedoch unerlässlich, wenn hohe Expositionsgrenzwerte auftreten können, beispielsweise in metallurgischen Anlagen mit Öfen und industriellen Schweißanlagen.     
Die neuen Vorschriften schreiben vor, dass qualifizierte Techniker die Messwerte vor Ort regelmäßig messen und die Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren müssen.  
Narda – die individuelle Lösung für jeden Fall: Narda Safety Test Solutions entwickelt und produziert leistungsstarke und intelligente Messgeräte, die speziell für diese Aufgaben geeignet sind. Die Präzisionsinstrumente des führenden Spezialisten für EMV-Messungen ermöglichen die Erfassung aller relevanten Messwerte zur Sicherheitsbewertung gemäß der Richtlinie in Echtzeit und mit minimalem Aufwand. Das Produktsortiment umfasst Breitband- und Selektivmessgeräte sowie Personenmessgeräte, die Bestandteil einer kompletten persönlichen Schutzausrüstung (PSA) sind. Beispielsweise lassen sich in komplexen Situationen, wie sie in Umgebungen mit mehreren Frequenzen typisch sind, die aus biophysikalischer Sicht ungünstigsten Expositionsniveaus automatisch ermitteln. Das Gerät zeigt das Ergebnis direkt als Prozentsatz des zulässigen Expositionsgrenzwerts an, wodurch der Prozess vereinfacht und Fehlinterpretationen vermieden werden.  

Tabelle-CEM-wTabelle: Messgeräte-Sortiment, einschließlich der leistungsstarken Narda-Software zur Überprüfung von Expositionswerten, gemäß Richtlinie 2013/35/EU.   
Beschreibung der Richtlinie: Die EMV-Richtlinie berücksichtigt zwei Arten von biophysikalischen Wirkungen elektromagnetischer Felder: Sensorische Wirkungen, wie die Stimulation von Muskeln, Nerven und Sinnesorganen bei Frequenzen zwischen 0 Hz und 10 MHz, die vorübergehende Empfindungsstörungen hervorrufen können; und thermische Wirkungen, die durch Frequenzen zwischen 100 kHz und 300 GHz (Hochfrequenz) verursacht werden und aufgrund von Energieabsorption zur Erwärmung von Körpergewebe führen. Der Mikrowellenbereich erstreckt sich beispielsweise von 300 MHz bis 300 GHz.  
Die in der Richtlinie 2013/35/EU festgelegten Expositionsgrenzwerte (EGW) – getrennt für sensorische und thermische Einwirkungen – sind die zulässigen Grenzwerte für den Körper des Arbeitnehmers. Da diese jedoch in der Praxis nicht messbar sind und nur mit komplexen Methoden berechnet werden können, legt die Richtlinie sogenannte Auslösewerte (AL) fest. Diese stellen die oberen Grenzwerte für Messwerte im praktischen Einsatz dar und können direkt am Arbeitsplatz gemessen werden. Werden die AL eingehalten und ist dies nachweisbar, gelten die EGW als angemessen. Jede Überschreitung der AL, selbst geringfügige, erfordert jedoch den Einsatz von Schutzsystemen oder Präventivmaßnahmen wie Abschirmung oder Filter. 

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