Auf der Grundlage dieses Standards wird die Kommunikation mit der Stromversorgungsautonomie und einer Breitbandverbindung gewährleistet und eine sofortige Reaktion auf von den Zählern gesendete Alarme erreicht.
Das Fernüberwachungs-Gateway verfügt über autonome Reaktionsfunktionen. Es steuert die Kommunikation, optimiert das Netzwerk, entscheidet, welche Alarme sofort ausgelöst und welche an den zentralen Server weitergeleitet werden, und gewährleistet den Betrieb des gesamten Systems, auch an schwer zugänglichen Standorten. Da es keine Hochgeschwindigkeitskommunikation mit den Servern benötigt, ist kein Breitbandanschluss erforderlich. Es kann flexibel installiert werden und erreicht somit alle benötigten Standorte uneingeschränkt bei deutlich geringerem Stromverbrauch.
Das Gerät integriert die Protokolle aller Zähler verschiedener Hersteller auf dem Markt und kann daher je nach Zählertyp bzw. Sensortyp reagieren.
Die Effizienz des Gesamtsystems wird durch ein Interrupt-System gesteigert, das die Kommunikation filtert und das Gerät abwechselnd in einen einsekündigen Schlafmodus versetzt, bis es durch den Empfang eines Signals aktiviert wird. Dadurch sinkt der Verbrauch von üblicherweise 500 Milliampere auf bis zu 8 Milliampere. Dank der Aktivierung der adaptiven Datenrate (ADR), die den Netzwerkverbrauch optimiert, verlängert sich zudem die Batterielebensdauer der Zähler.
Das Gateway umfasst ein spezielles Terminal für Zählerinstallateure namens L-Bep (LoRaWAN-Bluetooth-Endpunkt), das die Geräteinstallation vereinfacht und es den Installateuren ermöglicht, ihre Arbeit schnell und intuitiv durchzuführen. Über das L-Bep-Terminal können außerdem Zählerdaten wie Seriennummer, Standort, Indizes, Erweiterungsfaktor usw. an die zentralen Server gesendet werden.
Arson Metering arbeitet bei der Herstellung seiner Produkte mit der LoRaWAN Alliance zusammen, dem Technologieverband, der sich für den großflächigen Einsatz von IoT durch den offenen LoRaWAN-Standard weltweit einsetzt.
