Die neuen Messgeräte sind für die Prüfung passiver Bauelemente wie Kabel, Steckverbinder, Filter und Antennen in vielfältigen Anwendungsbereichen der Entwicklung, Fertigung und Ausbildung konzipiert. Sie ermöglichen S-Parameter-Messungen im Einzel- und Mischmodus, wie sie typischerweise für die Produktionsprüfung passiver Bauelemente erforderlich sind, mit einem Frequenzbereich bis zu 40 GHz. Darüber hinaus können sie Leitungsverluste in komplexen Systemen charakterisieren. Breitbandige Gerätefehler lassen sich dank der periodischen Triggeroption schnell und einfach im Zeitbereich identifizieren.
Die Vektornetzwerkanalysatoren von ShockLine stellen eine radikale Abkehr von herkömmlichen Analysatoren dar, da sie auf Bildschirm und Tastatur verzichten und per LAN oder anderer Verbindung ferngesteuert werden. Dank ihres kompakten 2U-Gehäuses lassen sie sich problemlos in Rack-Konfigurationen integrieren.
Dank ihrer Bauweise benötigen sie weniger Platz, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Beispielsweise bietet das Modell ShockLine MS46522A eine Abtastgeschwindigkeit von 70 µs/s, einen Dynamikbereich von >110 dB und eine korrigierte Richtwirkung von >42 dB.
Neben der MS46522A-Serie kündigte Anritsu heute außerdem Folgendes an:
• den Economy ShockLine MS46322A 2-Port-Vektornetzwerkanalysator für Messungen bis 40 GHz
• die MS46524A 4-Port-Vektornetzwerkanalysatoren für Differenzial- und Mehrport-Gerätetests bis 7 GHz
Alle ShockLine-Vektornetzwerkanalysatoren sind mit SCPI-Programmierbefehlen und Softwaretreibern kompatibel und lassen sich daher problemlos in die meisten Programmierumgebungen integrieren. Die ShockLine-Serie verfügt zudem über eine leistungsstarke grafische Benutzeroberfläche für Anwendungen, bei denen der Vektornetzwerkanalysator an einen Touchscreen, eine Tastatur und eine Maus angeschlossen ist. Eine LAN-Schnittstelle ermöglicht eine robustere Steuerung und schnellere Datenübertragung als USB und GPIB.
