Sam Grinter, Marktanalyst bei IMS Research, erklärte: „Diese Entwicklung wird durch verschiedene Faktoren vorangetrieben, darunter die kontinuierliche Umstellung von analogen auf digitale Sicherheitskameras und der Einsatz hochauflösender Kameras, die mehr Daten pro Kamera erzeugen als herkömmliche analoge Sicherheitskameras.“

Externe Speicherplattformen bieten gegenüber internen Speichersystemen erhebliche Vorteile bei der Verarbeitung und Speicherung deutlich größerer Datenmengen als DVRs, NVRs und andere interne Speicherplattformen. Dies ist auf die Skalierbarkeit externer Speicherplattformen zurückzuführen, wodurch eine größere Anzahl von Festplatten (HDDs) in das Gerät eingebaut werden kann und somit die Speicherkapazität erheblich steigt.
Aufgrund der zunehmenden Nutzung externer Plattformen haben viele IT-Anbieter ihre Speicherlösungen für Videoüberwachungsanwendungen optimiert. In den letzten Jahren konnten Anbieter wie EMC, Pivot3, DDN und HP ihren Marktanteil bei Speicherlösungen für Videoüberwachungsanwendungen ausbauen.

Grinter fährt fort: „Für neue IT-Anbieter, die in den Markt einsteigen möchten, ist es wichtig, starke Partnerschaften im Bereich der Videoüberwachung aufzubauen. Viele erfolgreiche IT-Anbieter haben Partnerschaften mit VMS-Anbietern geschlossen und ein umfangreiches Netzwerk von Value-Added-Resellern und Integratoren aufgebaut, die ihre Speicherlösungen verstehen.“
Diese Verlagerung von internen Netzwerken hin zu externen Speicherplattformen ist eine der zentralen Erkenntnisse des kürzlich veröffentlichten Berichts „Weltmarkt für Enterprise- und IP-Speicherlösungen für Videoüberwachung – Ausgabe 2012“. Der Bericht präsentiert neun Produkttypen, zehn Endnutzerbranchen und 30 Länder hinsichtlich Umsatz und Speicherkapazität von 2010 bis 2016.

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