Idrica hat die Bedeutung von Energie- und Betriebseffizienz in der heutigen Zeit erkannt und bietet eine intelligente Lösung, die alle Prozess- und Infrastrukturinformationen in einem einzigen Modell vereint. Dieses ermöglicht die Erfassung, Verarbeitung und Standardisierung von Daten, bietet spezifische technologische Lösungen für die landwirtschaftliche Bewässerung und stellt die wichtigsten Kennzahlen zentral dar.

Für die Umsetzung dieses Projekts war die Entwicklung eines KI-Algorithmus für die Bewässerung unerlässlich. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit Agrow Analytics entwickelt, einem Unternehmen, an dem GoHub Ventures, der Investmentfonds von Global Omnium, beteiligt ist. Die Integration des Algorithmus in die Daten ermöglicht die Echtzeitsteuerung und -überwachung der Anlagen, eine fundiertere Entscheidungsfindung, optimierte Bewässerungszeiten sowie die frühzeitige Erkennung von Leckagen, Betrug und Überschreitung der festgelegten Zuteilungen. Neben einem umfassenden Auftragsmanagement steigert GoAigua Agro Twin die Betriebsergebnisse und dokumentiert die Interaktionen mit dem Bewässerungsunternehmen über ein virtuelles Büro und eine mobile Anwendung.

Diese Technologie ermöglicht zudem die Steuerung von Bewässerungs-, Pump- und Düngesystemen von der Leitwarte aus, die Analyse der Bodenfeuchtigkeit und die Optimierung des Wasserverbrauchs der Pflanzen, die Verwaltung des Mess-, Geräte- und Kommunikationsnetzes sowie des Energieverbrauchs der Anlagen und die Generierung benutzerdefinierbarer Alarme. Darüber hinaus ermöglicht sie die Datenvisualisierung in Echtzeit, einschließlich der Erstellung von Dashboards und Managementindikatoren, und ein fortschrittliches Management der hydraulischen Effizienz sowohl im Verteilnetz als auch an den Einspeisepunkten.

Digitale Nachhaltigkeit ist in den kommenden Jahren der Schlüssel für den Sektor.

Die Bewässerungslandwirtschaft ist laut FAO der weltweit größte Wasserverbraucher und macht 70 % der Wasserentnahmen und 90 % des Wasserverbrauchs aus. Chema Nebot, Business Development Director des Unternehmens, erklärt: „In den kommenden Jahren wird die Digitalisierung im Agrarsektor Einzug halten. Prozessautomatisierung und fortschrittliche Algorithmen werden zwei wesentliche Faktoren sein, um die Nachhaltigkeit dieses Sektors angesichts von Wasserknappheit und einer deutlichen Zunahme der bewässerten Flächen zu gewährleisten.“ All dies geschieht zu einer Zeit, in der der Einsatz neuer Technologien im Agrarsektor stark gefördert wird, wie die von Regierungen in zahlreichen Ländern initiierten Programme belegen.