Das DiYSE-Projekt kombiniert Alltagsgegenstände mit Online-Diensten. Durch diese Kombination können Nutzer jederzeit personalisierte Anwendungen erstellen, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Das System erfordert keine besonderen technischen Kenntnisse. So passt sich die gesamte Umgebung an und schafft individuelle Erlebnisse, die geteilt werden können.
Mithilfe dieser Anwendungen und elektronischer Geräte wie Mobiltelefonen oder Touchscreens lassen sich verschiedene Interaktionsszenarien realisieren. Ein mögliches Szenario wäre ein geschlossener Raum wie ein Café. Beim Betreten des Cafés kann der Nutzer die vorhandenen physischen Geräte (Temperatur- und Geräuschsensoren) sowie Webdienste (die Menü-App des Cafés) nutzen. So kann eine Anwendung entwickelt werden, die erstens empfiehlt, welcher Bereich des Cafés zum Essen geeignet ist (unter Berücksichtigung von Temperatur- und Geräuschinformationen), und zweitens, unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse, beispielsweise glutenfreie Gerichte vorschlägt.
Das Projekt zielt primär auf die Untersuchung von Vernetzung, Allgegenwärtigkeit und Interaktivität ab. Die geplanten Ergebnisse sollen daher relevant sein und wesentlich zum Internet der Zukunft beitragen sowie eine Reihe sozioökonomischer Vorteile mit sich bringen, die eine bedeutende Weiterentwicklung der Informationsgesellschaft darstellen würden.
Quelle: Tecnalia
