Fischereifahrzeuge verfügen derzeit über Satellitenverbindungen, diese sind jedoch rudimentär und beschränken sich auf Sprachkommunikation sowie langsame und teure Datenübertragung. Dank der VSAT-Technologie (Very Small Aperture Terminal) ist eine umfassende Bordvernetzung möglich, die Internetzugang, Datenübertragung und natürlich Sprach-/IP-Verbindungen ermöglicht. Diese Technologie erfordert jedoch Investitionen, die sich viele Fischereifahrzeuge nicht leisten können.
Beide Unternehmen haben einen speziellen Service für Fischereifahrzeuge eingeführt, die Nachrichtenübertragung, Sprachanrufe und Zugang zu Verbindungen über ein weites Abdeckungsgebiet benötigen – von der Großen Seezunge im Nordatlantik über die Fischgründe des Mittelmeers bis zur Atlantikküste Afrikas – mit Geschwindigkeiten von 500 Kilobit pro Sekunde bis 4 Megabit pro Sekunde, wodurch die derzeitige Verbindungsgeschwindigkeit mindestens verdreifacht wird.
Dieser Markt birgt erhebliches Potenzial, denn während Yachten und Öltanker bereits vollständig mit VSAT-Technologie ausgestattet sind, verfügen laut EU-Daten nur 1 % der 10.000 Fischereifahrzeuge in Spanien – bei insgesamt über 87.000 Fischereifahrzeugen in Europa – über diese Technologie. Das bedeutet, dass rund 9.900 Fischereifahrzeuge keine Netzwerkanbindung haben. Dieser Mangel beeinträchtigt das Schiffsmanagement sowohl logistisch als auch personell.

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