Die Systeme im alternativen Backup-Center (CAR) von ICO basieren auf einer Reihe von Servern, Speichersystemen und einer Kommunikationsinfrastruktur mit Glasfaserverbindungen zwischen den Standorten. Diese Systeme dienen ICO als Backup-Center, das die Aufrechterhaltung der zentralen IT-Dienste im Falle eines Ausfalls der regulären Betriebsstätten am Paseo del Prado 4 in Madrid ermöglicht. Darüber hinaus können die in diesem Center installierten Plattformen von ICO zur Erweiterung der bestehenden IT-Umgebungen genutzt werden.
Im Zuge des natürlichen und evolutionären Wachstums seiner Systeme plant ICO, künftig komplexere und sicherere Projekte für den Kunden zu realisieren, um die Integrität und Beständigkeit der Daten angesichts möglicher Katastrophen sowie die Verteilung kritischer Anwendungen zu gewährleisten, die die Geschäftskontinuität sicherstellen, unabhängig von der auftretenden Konfliktsituation.
Im Falle eines Ausfalls des primären Rechenzentrums muss das alternative Backup-Rechenzentrum von ICO innerhalb kürzester Zeit die von der Geschäftsleitung als kritisch eingestuften Dienste bereitstellen. Dieses physisch vom primären Rechenzentrum getrennte Zentrum verfügt über eine identische technologische Architektur, jedoch mit Hardware- und Software-Ressourcen, die proportional zum Anteil der zu sichernden Dienste und der vereinbarten Service-Level-Vereinbarung (SLA) dimensioniert sind. Unter diesen Bedingungen unterliegt das alternative Backup-Rechenzentrum von ICO denselben architektonischen Weiterentwicklungen wie das primäre Rechenzentrum.
Dank des mit Fibernet vereinbarten Geschäftsmodells gewährleistet ICO eine nahezu 100%ige Systemverfügbarkeit.
Eine der bedeutendsten Entwicklungen in dieser neuen Phase unter der Führung von Fibernet ist die Bereitstellung von Inter-Center Link Services (ICO-Diensten) auf Basis der „Hot“-Replikation von ICO-Daten und -Anwendungen über Glasfaser. Dies wird durch eine Lösung auf Basis der DWDM-Übertragungstechnologie erreicht, die jeweils an die in den ITU-T-Standards G.694.1 und G.694.2 empfohlenen Netz- und optischen Parameter angepasst ist. Dadurch wird eine hohe Systemverfügbarkeit gewährleistet, indem für jede Route zwei unabhängige Geräte mit Gigabit-Ethernet-Kanälen (mit Migration zu 10-Gigabit-Ethernet) und 2G-Fibre-Channel (mit Migration zu 8G-Fibre-Channel) eingesetzt werden. Gleichzeitig bleiben die Eigenschaften der nativen und verschlüsselten Transportkanäle erhalten, und es werden Module zur Echtzeit-Qualitätsüberwachung integriert.
Ein weiteres Merkmal dieser neuen Phase ist das erweiterte LAN, das es ermöglicht, das Backup-Center als Erweiterung des aktuellen Rechenzentrums zu nutzen, sodass das ICO bei Bedarf auf die dort untergebrachten Ressourcen zurückgreifen kann.
