Das geplante, 17.000 km lange Glasfaserkabel wird in der ersten Hälfte des Jahres 2012 in Betrieb gehen. Es verbindet 23 Länder, Küstenstaaten direkt und Binnenländer indirekt. 

Es ist das erste internationale Seekabel, das die Festlandgebiete von Mauretanien, Gambia, Guinea, Sierra Leone, Liberia, São Tomé und Príncipe sowie Äquatorialguinea erreicht. Für Senegal, die Elfenbeinküste und Kamerun, die bereits an das SAT3-WASC-SAFE-Kabel (ebenfalls im gemeinsamen Besitz von France Telecom und Orange) angeschlossen sind, sichert ACE den bestehenden Datenverkehr und bietet gleichzeitig die für zukünftiges Wachstum benötigte zusätzliche Kapazität.


ACE bietet den Tochtergesellschaften der Gruppe in Ostafrika und auf Réunion eine alternative Route für den Telekommunikationsverkehr (Sprache und Daten) nach Europa über Westafrika. Der nördliche Teil des Kabels diversifiziert zudem die Transportwege zwischen Frankreich und Portugal, 

einer wichtigen Ressource für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Afrikas. 
Zur Umsetzung dieses ambitionierten Projekts hat France Telecom-Orange ein Konsortium aus 20 Mitgliedern gegründet: France Telecom, Baharicom Development Company Ltd, Telecoms Benin, Côte d'Ivoire Telecom, Companhia Santomense de Telecomunicações, Grupo Expresso Telecom, GAMTEL, Telecom International Mauritania, Cable Inc. Consorcio de Liberia, Congolais des Postes et Officee Telecomència, Cameroon Orange, Orange Guinea, Mali Orange, Orange Niger, Portugal Telecom, Republik Gabon, Republik Äquatorialguinea, Sierra Leone Cable Ltd., Sonatel und 
SOTELGUI.


Ein zentraler Bestandteil des globalen Breitbandnetzes der ACE Group 
basiert auf Wellenlängenmultiplex (WDM), der derzeit fortschrittlichsten Technologie für 
Seekabel. Mit WDM lässt sich die Kapazität des Seekabels ohne zusätzlichen Aufwand erhöhen. Das System mit einer potenziellen Gesamtkapazität von 5,12 Tbit/s ist für die Migration auf die neue 40-Gbit/s-Technologie ausgelegt, die die Ultrabreitbandnetze von morgen unterstützen wird.


Das Projekt bestätigt die Position von France Telecom-Orange als bedeutender Akteur im Bereich der Seekabel weltweit. Zusammen mit dem Kabel, das León, Madagaskar, Mauritius und Réunion verbindet – und das demnächst mit dem Kabel LION2 bis nach Kenia verlängert wird – sowie dem ostafrikanischen Seekabelsystem (EASSy) stärkt ACE das globale Breitbandnetz des Konzerns in Afrika.


Der Bau des Kabels stellt eine Gesamtinvestition von rund 700 Millionen US-Dollar für das Konsortium dar, wovon rund 250 Millionen US-Dollar von der Gruppe und ihren Tochtergesellschaften getragen werden.