Die neue Infrastruktur erweitert die Dienste des bestehenden Supercomputers des BSC und ermöglicht es europäischen Startups und Scaleups, ihre KI-Projekte in einem wettbewerbsorientierten Auswahlverfahren zu trainieren, da diese Projekte in ihren Testphasen besonders rechenintensiv sind. Fsas Technologies und Telefónica integrieren die Gesamtlösung und bieten Support und Betriebsdienstleistungen während des gesamten Projektlebenszyklus bis Juli 2029. Der Technologievorschlag umfasst modernste Technologie sowie die Netzwerkarchitekturen, Sicherheitslösungen und Management-Tools, die für eine effiziente, skalierbare und sichere Nutzung der Plattform von außerhalb des BSC erforderlich sind.
Mit diesem Projekt festigen Fsas Technologies und Telefónica ihre Position als führende strategische Partner beim Aufbau fortschrittlicher KI-Infrastrukturen in Europa. Sie vereinen Konnektivität, Rechenleistung und kritische Plattformbetriebskapazitäten. Die Initiative stärkt die Rolle beider Unternehmen als Schlüsselakteure beim Aufbau eines wettbewerbsfähigen europäischen KI-Ökosystems, das den Prinzipien der technologischen Souveränität der Europäischen Union entspricht. Neben der erhöhten Rechenkapazität, die allen europäischen KI-Fabriken zugutekommt, stellt der BSC über die BSC AI Factory ein umfassendes Angebot an fortschrittlichen Dienstleistungen und Ressourcen bereit. Dazu gehören die Unterstützung durch wissenschaftliche Experten für Supercomputing und Künstliche Intelligenz sowie Hilfestellungen und Unterstützung bei der beschleunigten Einführung dieser Technologien in Unternehmen.
Da diese Infrastruktur den Zugriff von außerhalb der Region ermöglicht, werden zusätzliche Cybersicherheitsmaßnahmen integriert, um eine sichere und kontrollierte Nutzung zu gewährleisten. Das Projekt trägt dazu bei, die technologische Kluft zwischen Europa und anderen wichtigen Märkten zu überbrücken, indem es Startups und Scaleups Supercomputing- und KI-Kapazitäten bereitstellt – analog zu ihren Wettbewerbern in den USA. Diese neue Infrastruktur im BSC ermöglicht es europäischen Unternehmen, auf Augenhöhe mit Unternehmen anderer Kontinente zu konkurrieren und den Zugang zu strategischen Innovationsressourcen zu verbessern.
Das Konsortium aus Fsas Technologies und Telefónica hat vom Europäischen Gemeinschaftsunternehmen für Hochleistungsrechnen (EuroHPC JU) einen Auftrag im Wert von 128,79 Millionen Euro erhalten. Das Projekt ist Teil des Programms AI Continent, einer Initiative der Europäischen Union zur Schaffung eines wettbewerbsfähigen Sektors für Künstliche Intelligenz. Eine der wichtigsten Säulen sind die KI-Fabriken, öffentliche Infrastrukturen, die europäischen Startups, Scaleups und KMU fortschrittliche Supercomputing-Kapazitäten und wissenschaftliche Unterstützung bieten. Ziel ist es, Markteintrittsbarrieren abzubauen und ihnen gleiche Wettbewerbsbedingungen beim Training von KI-Modellen mit internationalen Konkurrenten zu ermöglichen.
