Nokia wird außerdem Teil des rApp-Ökosystems von Ericsson, einem offenen und konsolidierten Ökosystem von CSPs, Anbietern und unabhängigen Entwicklern, das auf der Ericsson Intelligent Automation Platform basiert, der Netzwerkmanagement- und Automatisierungsplattform von Ericsson für offene, herstellerübergreifende und technologieübergreifende Umgebungen.
Die gegenseitige Mitgliedschaft in beiden Ökosystemen unterstreicht den gemeinsamen Fokus von Nokia und Ericsson auf die Weiterentwicklung autonomer Netze, insbesondere auf Innovationen rund um die R1-Schnittstelle, über die rApps mit dem SMO interagieren. Solche gemeinsamen Anstrengungen sind unerlässlich für die Integration von KI und Automatisierung in Mobilfunknetze und transformieren Bereitstellungs-, Optimierungs- und Betriebsprozesse, während CSPs weltweit Autonomielevel 4 anstreben und übertreffen wollen.
Diese Zusammenarbeit fördert die branchenübergreifende Entwicklung und erleichtert die reibungslose Einführung und Integration von Automatisierungstools in heterogenen Multi-Vendor-Umgebungen. Im Rahmen der Vereinbarung stellen beide Unternehmen CSPs rApps auf beiden Plattformen zur Verfügung.
Dimitris Mavrakis, Senior Research Director bei ABI Research, kommentierte:
„Die Telekommunikationsbranche strebt eine Konvergenz hin zu SMO als langfristiger Automatisierungsarchitektur an. Führende RAN- und SMO-Anbieter arbeiten gemeinsam mit CSPs an diesem Übergang durch offene Standards. Die Beteiligung beider Unternehmen an den rApp-Ökosystemen spiegelt ihr gemeinsames Vertrauen in die SMO-Architektur und ihr gemeinsames Engagement für die Verbesserung der Interoperabilität durch standardisierte R1-Schnittstellen wider. Diese Zusammenarbeit wird den Zugang, die Verfügbarkeit und die Interoperabilität von rApps für CSPs erweitern.“
Anders Vestergren, Leiter des Bereichs Solution Area Network Management bei Ericsson, erklärte:
„Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt für die Telekommunikationsbranche, da sie Kommunikationsdienstleistern mehr Auswahl und Flexibilität bei ihren Transformationsstrategien hin zu autonomen Netzen bietet. Die Vereinbarung belegt echte Fortschritte bei der Förderung von Innovationen über die R1-Schnittstelle und bei der Entwicklung vielfältiger und dynamischer rApp-Ökosysteme, die diese essenzielle Technologie in Netze weltweit integrieren.“
Ari Kynaslahti, CTO von Nokia, fügte hinzu:
„Diese Allianz mit Ericsson ist ein entscheidender Schritt für die Entwicklung der nächsten Generation autonomer Netze. Durch die gemeinsame Nutzung offener Frameworks und intelligenter Betriebsmodelle bieten wir Serviceprovidern eine anpassungsfähigere und zukunftssichere Grundlage für die Automatisierung. Darüber hinaus beschleunigen wir die Entwicklung robuster rApp-Umgebungen, die es Betreibern ermöglichen, neue Funktionen schneller einzuführen, ihre Netze präziser zu optimieren und Innovationen weltweit in unterschiedlichsten Einsatzszenarien zu skalieren.“
