Die Systeme werden 2011 in Betrieb genommen und ermöglichen die Bereitstellung der von den modernsten NATO-Schiffen benötigten Dienste. Die in das Netzwerkdesign integrierte Intelligenz gewährleistet zudem die Anpassungsfähigkeit an zukünftige Anforderungen.

Diese Modernisierung ist für beide Häfen unerlässlich, um ihre Schlüsselrolle in der NATO-Mittelmeerstrategie zu wahren. Durch das Upgrade zählen beide Häfen zu den technologisch fortschrittlichsten in Europa.

Die neuen Systeme bieten Schiffen im Dock eine leistungsstarke Übertragungsverbindung – sowohl zu Systemen im Hafenstützpunkt selbst als auch zu anderen Einrichtungen in Spanien oder Drittländern über das NATO-Mehrzwecknetz.

Diese Verbindung ermöglicht den Zugriff auf fortschrittliche Sprach-, Daten- und Videodienste sowie die Anbindung an die Netzwerke der spanischen Marine und der NATO – mit garantierter Vertraulichkeit und Sicherheit über ein IP-Netzwerk mit mehreren Diensten.

Die neuen Netzwerkfunktionen sind entscheidend für die Erfüllung der zunehmend komplexen Anforderungen von NATO-Schiffen. Diese Dienste reichen von Telefonie und E-Mail bis hin zur Ferndiagnose der Bordsysteme. So können die automatisierten Testeinrichtungen des Stützpunkts unter anderem die korrekte Funktion der Logistik-, Kommunikations- und elektronischen Verteidigungssysteme des Schiffes problemlos analysieren.

Der Marinestützpunkt Cartagena, im Naturhafen der Stadt gelegen, unterstützt NATO-Schiffe und die spanische Marine im Mittelmeer und beherbergt auch deren U-Boot-Basis. Genau hier eröffnete Indra Anfang 2009 das Kompetenzzentrum für die Streitkräfte CEMANPER (Periskop-Wartungszentrum), das Spezialisten für die Entwicklung und Wartung von Sonar-, Elektronik- und Optiksystemen für die U-Boote der S-70-Klasse und die zukünftigen S-80-Klasse beschäftigen wird. Der

Marinestützpunkt Rota in der Bucht von Cádiz bietet NATO-Schiffen logistische und Wartungsunterstützung. Er dient außerdem als Lade- und Wartungspunkt für Schiffe der 6. US-Flotte und ist ein nahezu obligatorischer Anlaufpunkt auf Routen in den Indischen Ozean. Darüber hinaus betreut er die Alfa-Gruppe und die amphibischen Gruppen der spanischen Marine. Seine Einrichtungen beherbergen das meteorologische und ozeanografische Zentrum der US-Marine für Europa, das Spanien und die NATO mit Informationen versorgt.