Die Rechenzentren verfügen über eine Fläche von jeweils 2.000 m², mit der Option auf Erweiterung auf 3.000 m², und einen PUE-Wert von 1,3.

Als bedeutendes Bank- und Versicherungsunternehmen ist KBC nicht nur auf dem belgischen Markt, sondern insbesondere auch in Mitteleuropa stark vertreten. KBC betreibt insgesamt 23 Rechenzentren in 18 separaten Bürogebäuden in verschiedenen mitteleuropäischen Ländern. Ziel des Baus der beiden neuen Rechenzentren in Ungarn ist es, die Energieeffizienz der zentralen europäischen IT-Infrastruktur an einem Standort zu bündeln und eine redundante Backup-Anlage zu schaffen.

Die Rechenzentrumsracks (Standard + Sonderanfertigung) umfassen 460 Racks.

KBC Global Services, die IT-Organisation des Unternehmens, war für die Planung und das Baumanagement verantwortlich. Die Lieferung der benötigten Ausrüstung, bestehend aus 460 kundenspezifisch gefertigten Rechenzentrumsracks und 20 Kühlregalen, wurde anschließend ausgeschrieben, um den geeignetsten Lieferanten zu ermitteln. Aus einer Auswahlliste von acht europäischen Unternehmen wurde Minkels schließlich mit der Lieferung der 460 Rechenzentrumsracks und 20 Kühlgänge beauftragt. Der Systemintegrator Simac übernahm das Projektmanagement und die konzeptionelle Umsetzung der strukturierten Verkabelung.

Die beiden brandneuen Rechenzentren wurden an zwei verschiedenen Standorten in der Region Budapest errichtet. Bei Inbetriebnahme verfügen beide Rechenzentren über eine Grundfläche von jeweils 4 x 500 Quadratmetern mit der Option auf Erweiterung auf jeweils 6 x 500 Quadratmeter. Die anfängliche Leistungskapazität jedes Rechenzentrums beträgt 4 MW und kann auf 9 MW erhöht werden. Das Rechenzentrum

von

verfolgt sehr ambitionierte Energieeffizienzziele: Das Gebäude wurde so konzipiert, dass es unter Volllast einen PUE-Wert von 1,3 erreicht – eine Anforderung für die neueste Generation von Rechenzentren.
Um diesen PUE-Wert zu erzielen, installierte KBC neben den energieeffizienten Kühlrutschen von Minkels auch Luftgruppen mit einem Wärmerad sowie speziell aufgrund ihrer hohen Energieeffizienz ausgewählte technische Systeme.

Das Cisco-Switch-Gehäuse stellte eine der größten Herausforderungen für KBC dar.

Die ersten Migrationen der ICT-Test- und Abnahmesysteme begannen im Juni 2011. KBC geht davon aus, dass die Migration seiner ICT-Umgebung in Mitteleuropa etwa Mitte 2013 abgeschlossen sein wird.