Martin Reichle, CEO von R&M, erklärt: „Die Finanzierung neuer Zugangsnetze durch Regierungen und Kommunen wird nun deutlich einfacher. Der Weg für eine flächendeckende Glasfaserversorgung (FTTH) ist frei.“ R&M unterstützt Netzbetreiber bei ihren aktuellen Ausbauprojekten mit neuen Systemen für eine optimale Glasfaserverteilung und FTTH-Anschlüsse in Privathaushalten. R&M wird seine Initiative zur Entwicklung von FTTH-Lösungen im Jahr 2010 fortsetzen und erwartet, seinen Marktanteil in öffentlichen Netzen in ganz Europa weiter auszubauen.
Der Zugang der nächsten Generation (NGA) wird künftig ultraschnelles Breitbandinternet für Haushalte und Unternehmen bereitstellen. Das Wachstum des Datenverkehrs erfordert höhere Investitionen in eine flächendeckende Versorgung in ganz Europa, und in vielen Fällen ist der Aufbau neuer Infrastruktur nur mit staatlicher oder kommunaler Beteiligung realisierbar. „Diese neue Zugangsgeneration ist dringend notwendig“, so ein Sprecher von R&M. „Mit den neuen Richtlinien zur öffentlichen Förderung von Breitbandnetzen und NGA-Infrastruktur schafft die Europäische Kommission gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Beteiligten und sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wettbewerb, Subventionen und privaten Investitionen.“ R&M rechnet nun mit verstärkten Investitionen in der gesamten Europäischen Union.
Darüber hinaus empfiehlt das Unternehmen, dass „zukünftige Internetzugänge auf Glasfaser basieren sollten. Nur Glasfaser- oder FTTH-Angebote können einen zukunftssicheren Betrieb gewährleisten, der dem wachsenden Datenverkehr gerecht wird und die neuen Geschäftsmodelle der Anbieter vollständig unterstützt, während gleichzeitig die von den Verbrauchern erwartete Zuverlässigkeit gewährleistet wird.“ Diese Aussage wurde kürzlich auf dem Broadband World Forum 2009 Anfang September in Paris bestätigt und bildet die Grundlage der neuen EU-Richtlinien.
Zahlreiche kommunale Versorgungsprojekte und regionale Netzbetreiber in ganz Europa demonstrieren bereits, wie schnell und effektiv FTTH-Strategien umgesetzt werden können. Insbesondere regionale und kleinere Netzbetreiber treiben den Ausbau von Glasfasernetzen voran. Dieser Trend hat die Geschäftsstruktur von R&M verändert, das mittlerweile ein Drittel seines Umsatzes mit Glasfasersystemen erzielt. „Wir werden 2010 einen größeren Marktanteil erreichen“, sagt Martin Reichle. „Netzbetreiber können ihre FTTH-Projekte mit unserer neuen Systemfamilie für die optimale Glasfaserverteilung, die wir kürzlich auf den Markt gebracht haben, noch effizienter realisieren“, fügt er hinzu.
Das SCM-System (Single Circuit Management) beispielsweise ist ein modulares Kapselsystem zur Verwaltung einzelner Fasern. Die skalierbaren Module lassen sich auf jeder Ebene – von der letzten Meile bis zum Endkunden – einsetzen, wo jeder Kunde mit minimalem Aufwand individuell angeschlossen werden kann. Die einfache Handhabung erleichtert den Anbieterwechsel und trägt zu einem wettbewerbsfähigen Netzzugang (Open Access) bei. Der einzigartige Biegeradius von 40 mm ist eines der besonderen technischen Merkmale des SCM-Systems in diesem Anwendungsbereich und gewährleistet eine spannungsfreie Verlegung der Fasern auf kleinstem Raum.
Projekte zum Ausbau von Ultrabreitbandnetzen und zum Zugang der nächsten Generation unterscheiden sich weiterhin von Land zu Land und von Stadt zu Stadt. Diese Vorhaben erfordern Expertise, Innovation und Flexibilität in der Verkabelungstechnologie – genau die Stärken, die R&M bietet. Das Unternehmen bietet Lösungen sowohl für vollständige Glasfaser- als auch Hybridnetzinstallationen als auch für die schrittweise Migration von Kupfer- zu Glasfaserverkabelung.
Ein umfassendes Sortiment an Kupfer- und Glasfaserverkabelungsprodukten und -lösungen macht dies möglich. Es deckt den gesamten Kommunikationsweg von Vermittlungsstellen und Rechenzentren über Netzwerkknoten und Außenverteiler bis hin zum Endnutzer und Gebäudeanschluss ab. Mit diesem modularen Ansatz können Netzbetreiber FTTH-Projekte individuell nach Strategie, Investitionsmöglichkeiten und Standortbedingungen planen.