Diese 18 Projekte repräsentierten eine Investition von 8,49 Millionen Euro in Andalusien, den Kanarischen Inseln, Katalonien, Kastilien-La Mancha, Kastilien und León, der Region Valencia, Madrid und Navarra. Von diesem Betrag erhielt MásMóvil öffentliche Fördermittel in Höhe von 4,70 Millionen Euro, was 55,4 % der Projektkosten entsprach.

Der Betreiber entschied sich jedoch, 11 der 18 Projekte aufzugeben, was Investitionen in Höhe von 5,67 Millionen Euro bzw. 66 % (zwei Drittel) der gesamten Auftragssumme entspricht. Dadurch verzichtete der Konzern auf 3,03 Millionen Euro an nicht rückzahlbaren öffentlichen Beihilfen, von den ihm zustehenden 4,7 Millionen Euro. Quellen bei MásMóvil wollten die Gründe für diese Entscheidung nicht erläutern.

Andere Quellen innerhalb des Sektors weisen jedoch darauf hin, dass MásMóvil 33 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 50 Millionen beantragt hat, aber nur 18 Projekte erhalten hat, die sich auf verschiedene Gemeinden verteilen, sodass die Umsetzung aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr rentabel war.

Eine Folge der kurzfristigen Entscheidung von MásMóvil ist, dass der Beschluss nach seiner Veröffentlichung nicht mehr geändert werden kann. Daher können die Projekte für die Bevölkerungszentren, in denen MásMóvil sein Netz ausbauen wollte, nicht an andere Betreiber vergeben werden, und die Fördermittel in Höhe von 3,03 Millionen Euro können nicht für andere Projekte in anderen Gebieten umverteilt werden. Mit anderen Worten: Diese Gelder sind für das laufende Haushaltsjahr verloren. Die betroffenen Gemeinden können jedoch bei zukünftigen Ausschreibungen für andere Ausbauprojekte berücksichtigt werden.

Der Peba-Plan hat einen enormen Aufschwung erfahren, da die Regierung ein Budget von 525 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre bewilligt hat, um 100 % der 35.000 Siedlungszentren in Spanien mit Glasfaserinternet zu versorgen.

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