GENIE wird von vier Anbietern versorgt, drei davon terrestrisch: MT, Meditel und INWI, und einem Satellitenanbieter (VSAT), Nortis. Fast die Hälfte aller Schulen (4.712) nutzt Satellitenempfang, da sie keine ausreichende terrestrische Abdeckung haben.
Nortis war der erste Betreiber, der die dritte Phase, GENIE 3, initiierte und abschloss. Diese wurde 2015 entwickelt und verband insgesamt 4.000 Schulen per Satellit. Neben dem Internetzugang stellt GENIE den Schülern auch die notwendige Computerausrüstung für ihre Arbeit zur Verfügung.
Die Rolle von Nortis war entscheidend, da fast die Hälfte der in GENIE einbezogenen Schulen keine Möglichkeit hatte, über herkömmliche Anbieter auf das Internet zuzugreifen, da sie sich in ländlichen oder schwer zugänglichen Gebieten befanden, wo der Aufbau von Kabelnetzen sehr kompliziert und teuer ist.

Ziel des GENIE-Projekts ist die Verbesserung des marokkanischen Bildungssystems und die Erschließung des vollen Potenzials des Internets für Schülerinnen und Schüler. Dadurch sollen Zugangsbarrieren abgebaut und eine digitale Gesellschaft gefördert werden.
„Wir waren der erste der vier erfolgreichen Bieter, der das Projekt abschließen konnte. Dieser Erfolg stärkt die Position unserer Tochtergesellschaft Nortis als führender Satelliten-Internetanbieter in Marokko“, so Aquilino Antuña, CEO von Quantis Global. „Dieses Projekt ist ein großer Schritt nach vorn in unserer Initiative ‚Internet für alle‘, die allen marokkanischen Bürgerinnen und Bürgern universellen Internetzugang ermöglichen und die digitale Kluft im Land überbrücken will.“
Das GENIE-Projekt ist in drei Phasen unterteilt. Die erste Phase begann 2009, als das marokkanische Ministerium für Nationale Bildung und Berufsausbildung (MENFP) Nortis den Auftrag erteilte, 600 von insgesamt 2.000 Schulen per Satellit anzuschließen. Die zweite Phase startete 2011 und umfasste den Anschluss von insgesamt 400 Schulen, von denen 112 über Nortis einen Satelliten-Internetzugang erhalten. In der dritten Phase sollen 7.854 neue Schulen an das Internet angeschlossen werden, 4.000 davon haben bereits über Nortis einen Satellitenzugang.

„Mit diesem neuen Vertrag hat sich Nortis als Haupt-Telekommunikationsanbieter von GENIE positioniert und fast 50 % aller im Projekt enthaltenen Internetanschlüsse realisiert“, so Anas Zemmouri, CEO von Nortis. „Internetzugang ist für Schülerinnen und Schüler zu einem entscheidenden Faktor geworden“, fügt Zemmouri hinzu, „und nicht alle Schulen können über herkömmliche Anbieter auf das Internet zugreifen. Hier kommt Satelliteninternet ins Spiel – eine Technologie, die eine qualitativ hochwertige Verbindung im ganzen Land ermöglicht.“
Laut Zemmouri wird das GENIE-Projekt die regionalen Unterschiede zwischen Schulen mit und ohne Internetzugang beseitigen. „Dank GENIE“, fährt der CEO von Nortis fort, „haben die meisten marokkanischen Schulkinder landesweit Zugang zum Internet in vergleichbarer Qualität, was sich kurzfristig sehr positiv auf das Bildungssystem des Landes auswirken wird.“ 

So funktioniert Satelliteninternet:
Satelliteninternet nutzt eine kleine Parabolantenne, ähnlich der für Fernsehen, und einen Router, wie er auch für Kabelanschlüsse verwendet wird. Da es sich um ein Satellitensignal handelt, ist der Zugang landesweit gewährleistet. Die 4.000 Schulen in der letzten Phase des GENIE-Projekts, die von Nortis angeschlossen werden, erhalten eine Upload-Bandbreite von bis zu 20 Megabit pro Sekunde.

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