Das GCF-Zertifizierungsprogramm gewährleistet die Interoperabilität zwischen Geräten und Netzwerken und trägt gleichzeitig dazu bei, Testkosten zu senken und die Markteinführungszeit zu verkürzen. Darüber hinaus verfolgen beide Unternehmen das Ziel, Akteure des Ökosystems zusammenzubringen, um die weltweite Verbreitung des IoT zu fördern.
Die ersten Ergebnisse dieser Satelliten-Mobilfunk-Interoperabilität werden bis Ende 2023 erwartet und ermöglichen es einzelnen Geräten, auf zwei verschiedene Verbindungsmodi (terrestrisch und nicht-terrestrisch) zuzugreifen.
Der GCF hat kürzlich die 3GPP Rel-17 NB-IoT/eMTC-Spezifikation, die mit nicht-terrestrischen Netzen (NTN) kompatibel ist, in sein Zertifizierungsprogramm aufgenommen. Dies ermöglicht den satellitengestützten Zugriff auf das Internet der Dinge (IoT) von Endgeräten aus und deckt damit ein breites Anwendungsspektrum in Sektoren wie Landwirtschaft, Transport, Logistik und vielen weiteren ab.
Laut Gianluca Redolfi, CCO von Sateliot, „stellt diese Vereinbarung eine neue Anerkennung der innovativen Technologie von Sateliot durch die Raumfahrtindustrie dar, deren Standard dazu bestimmt ist, ein neues Paradigma in der Satellitenkommunikation einzuführen.“
Sateliot und das Global Certification Forum (GCF) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die erstmals eine Standardzertifizierung für die Satellitenindustrie einführt. Diese Allianz, die zugleich die erste zwischen dem GCF und einem Satellitenbetreiber ist, wird die Verfügbarkeit und Kommerzialisierung der Sateliot-Technologie beschleunigen. Diese umfasst IoT-Chips und -Module, die nach dem 3GPP 5G NB-IoT NTN Release 17-Standard für alle Betreiber zertifiziert sind.
