Dieses Register enthält Daten zu Fahrzeugen und Führerscheinen sowie Informationen zu Gebühren und Strafpunkten. Das System hat 20.000 Nutzer, hauptsächlich von der Polizei, dem norwegischen Zoll und auch von Fahrschulen, Versicherungen und Autohäusern, und verzeichnet jährlich rund 150 Millionen Abfragen.

Der Vertrag mit Steria umfasst die Systementwicklung und das anschließende Management und macht das neue Autosys-System zu einer der größten und komplexesten IT-Lösungen im norwegischen öffentlichen Sektor.

Das neue, Steria anvertraute Projekt zielt darauf ab, das Fahrzeug- und Führerscheinregister in Norwegen kundenorientierter zu modernisieren und die Prozesse durch eine einheitlichere technologische Lösung zu optimieren. Das aktuelle System stammt aus den 1980er-Jahren und entspricht hinsichtlich Information, Funktionalität und Integration mit anderen internen und externen Systemen nicht mehr den Anforderungen einer modernen IT-Lösung.

Jon Harald Holm, Projektmanager bei der norwegischen Straßenverwaltung, erklärte: „Dies ist ein bedeutender Meilenstein, da wir nun bereit sind, uns auf das neue Autosys umzustellen. Nach eingehender Analyse sind wir überzeugt, dass Steria der richtige Partner für diese Aufgabe ist. Dank unserer Erfahrungen aus früheren Projekten und der bereits implementierten Entwicklungen sind wir bereit, ein Projekt mit einem Budget von 63 Millionen Euro durchzuführen, das 2014 abgeschlossen sein wird.“

Ann-Kristin Skarbøvig, Business Development Director bei Steria Norwegen, kommentierte: „Dies ist einer der größten Technologieaufträge der Branche in diesem Jahr, und wir freuen uns sehr, dass sich die Straßenverwaltung für uns als Partner entschieden hat. Unsere umfassende Erfahrung in großen Entwicklungsprojekten wird ein entscheidender Vorteil für die Weiterentwicklung von Autosys sein, und wir beabsichtigen außerdem, zukunftsorientierte Technologien wie Java und Oracle einzusetzen, um eine moderne, serviceorientierte Lösung zu entwickeln.“