FiberNet, 1998 von der Teldat-Gruppe unter der Leitung von José María Marín gegründet, war eines der ersten spanischen Unternehmen, das die Vorteile der Glasfasertechnik erkannte und einen Multiplexer entwickelte, der die Übertragungskapazität von Glasfasernetzen um das bis zu 64-Fache steigerte.
Der Dusac 32, so der Name dieses hochmodernen Multiplikators, wurde mit DWDM-Technologie (Dense Wavelength Division Multiplexing) gefertigt und konnte die Kapazität eines Glasfasernetzes um das 64-Fache erhöhen. Diese Technologie konnte das Problem der sogenannten Engpässe in Telekommunikationsnetzen beheben.
Obwohl FiberNet tief in seinem Heimatland verwurzelt ist, kam einer der ersten Kunden aus Mexiko: BBVA-Bancomer (ein Zusammenschluss von Bancomer und BBV Probursa). FiberNet übernahm die Anbindung von Rechenzentren und die Datenmigration zwischen den bestehenden Rechenzentren. Von diesem ersten Projekt bis heute ist das Unternehmen gewachsen und hat sich weiterentwickelt. Es hat seine kommerziellen Technologieaktivitäten sowie seine geografische Reichweite ausgebaut.
In den vergangenen fünfzehn Jahren hat das Unternehmen seine Innovationsstrategie konsequent verfolgt und ist seinem Ruf als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen treu geblieben. Ein bedeutender Meilenstein in der Produktentwicklung ist die optische Datenübertragung: Das Multiplexing von 240 Wellenlängen über eine einzige Glasfaser ermöglichte es dem DUSAC-System, sich weiterzuentwickeln und zum einzigen System auf dem Markt zu werden, das diese Anzahl an Wellenlängen übertragen kann. Ein wichtiger Fortschritt gelang mit der Einführung von Produkten zur Kommunikationsverschlüsselung und Einbruchserkennung, die als Reaktion auf die Marktnachfrage entwickelt wurden. Diese innovativen Produkte leisteten Pionierarbeit im Bereich der Sicherheit. Zu diesem Zeitpunkt galt die Technologie von FiberNet bereits als Maßstab auf dem nationalen Markt für Rechenzentrumsanbindungen. Im Jahr 2010 bekräftigte das Unternehmen im Rahmen seines strategischen Wachstumsplans sein Engagement für den internationalen Markt. Heute verfügt FiberNet bereits über eigene Ressourcen in Lateinamerika und kann auf ein namhaftes Kundenportfolio verweisen.
Ein weiterer Meilenstein des Unternehmens war der Einstieg in die Photonik mit der Übernahme von Fibernova, einem auf photonische Designs spezialisierten Unternehmen. Dies ist eine klare Investition in die Zukunft, denn die Photonik wird die heutige Elektronik weitgehend ersetzen.
Esther Gómez, CEO von FiberNet, erklärt: „In den letzten zwei Jahren hat FiberNet neben der Diversifizierung seines Geschäfts den Fokus auf den lateinamerikanischen Markt gelegt, um das in Spanien erfolgreiche Modell zu replizieren. Dieses basiert auf der Entwicklung von Glasfaser-Verbindungslösungen und umfassenden Business-Continuity-Services für Rechenzentren.“ Das Unternehmen konzentriert seine Expansionsstrategie daher auf vier Hauptmärkte: Peru, Kolumbien, Mexiko und Chile.