DatacenterokwebAntonio Gorrachategui, Leiter des Geschäftsbereichs Rechenzentren bei Fibernet, erklärt: „Beim Bau des Rechenzentrums wurden unter anderem Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit berücksichtigt.“ Gemäß der Ökodesign-Richtlinie (2005/32/EG EuP) legte Fibernet eine Reihe von Umweltanforderungen fest, die beim Design des Rechenzentrums erfüllt werden mussten: Einhaltung des PUE-Werts (Power Usage Effectiveness), Umweltverträglichkeitsprüfung, Bewertung effizienter Geräte gemäß Herstellerangaben, Verbesserung der Umweltleistung, des Energie- und Wasserverbrauchs sowie des bedarfsgerechten Energiewachstums. Gorrachategui fügt hinzu: „Fibernet verfügt über ein internes Prozesskontrollverfahren, mit dem die entsprechenden Umweltkontrollen gemäß ISO 14001 und ITIL durchgeführt werden.“.

Das Rechenzentrum von Fibernet ist als Tier 3+ klassifiziert. Es erstreckt sich über 500 m² und vereint Energieeffizienz mit hoher Redundanz. Darüber hinaus ist es so konzipiert, dass Leistung und Services bedarfsgerecht erweitert werden können. Daher wurde ein modulares Erweiterungsmodell gewählt, das sich ideal für Hosting, erweiterte Überwachung und kritische Dienste eignet.

Die sieben Konzepte, die die Energieeffizienz des Fibernet-Rechenzentrums definieren, sind:
• Umwelt: Nutzung effizienter Energiequellen, Optimierung des Energieverbrauchs sowie Konsolidierung und Virtualisierung der Geräte.
• Modulares Wachstum: Der Geschäftsbetrieb in seiner aktuellen Struktur ist unter keinen Umständen unterbrechungsfrei. Die Geräte und Systeme können bei Änderungen ohne Beeinträchtigung der übrigen Architektur skaliert werden.
• Sicherheit: Bekanntermaßen sind physische und umweltbedingte Bedrohungen Realität und dürfen den Geschäftsbetrieb nicht behindern.
• Skalierbarkeit: Energie- und Kühlbedarf sind Schlüsselfaktoren für die ordnungsgemäße Funktion und Effizienz des Rechenzentrums. Daher muss dieser Aspekt bei der Planung klar definiert werden. •
Wartung: Die Architektur muss auf hohe Energieeffizienz, hohe Verfügbarkeit, geringe Wartungskosten und niedrige CO₂-Emissionen ausgelegt sein.
• Empfehlungen: Die genaue Messung von Verbrauch und Auslastung ist für Kosteneinsparungen unerlässlich – PUE (Power Usage Effectiveness). Legen Sie ab Betriebsbeginn ein PUE-Ziel für die nächsten drei Jahre fest. Die Optimierung der Geräteleistung ist grundlegend für die Erzielung der gewünschten Effizienz und Einsparungen; dies erfordert die Auswahl der richtigen Systeme. Maximieren Sie die Anzahl der Tage mit freier Kühlung, um Energie bei der Kühlung zu sparen und die Kyoto-Vorgaben zu erfüllen.
• Zukunft. In den Rechenzentren der kommenden Jahre wird die Reduzierung physischer Eingriffe entscheidend sein, vorangetrieben durch Virtualisierung und automatisiertes Management. Leistungs- und Kühlleistungsdichte werden sich durch den Einsatz optischer Prozessoren verändern, die Photonen anstelle von Elektronen nutzen. Die Größe von Rechenzentren wird abnehmen. Die Bandbreite wird zunehmen und zu einem Schlüsselfaktor werden.  

Zusätzlich zu den Dienstleistungen, die Fibernet großen Unternehmen in seinen Rechenzentren anbietet, verbindet Fibernet fast 80 % der großen Rechenzentren in Spanien über Glasfaser in verschiedenen Sektoren, vom Bankwesen (mit Kunden wie Banco Santander, CaixaBank, BBVA und Banco Popular) bis zur öffentlichen Verwaltung (Finanzamt, DGT, ICO, Correos, Renfe und die spanische Zentralbank).

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