Die für die Identifizierung und Registrierung aller in Peru lebenden Staatsbürger zuständige Stelle. Der Vertrag legt den Grundstein für die Präsenz des Unternehmens in Lateinamerika und festigt seine vor einigen Jahren begonnene internationale Expansion.Diese Vereinbarung ist Teil der Strategie der peruanischen Regierung, Breitband in allen Landesteilen bereitzustellen und so die sogenannte digitale Kluft zu überwinden. Konkret umfasst die Arbeit von Fibernet ein schlüsselfertiges Projekt zur Verbindung zweier Rechenzentren. Das Unternehmen ist für die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Ausrüstung sowie die anschließende Wartung verantwortlich. Diese Initiative ist Teil des Konzepts „Disaster Recovery“ und beinhaltet eine duale DWDM-Infrastruktur, redundante Ausrüstung und einen redundanten optischen Pfad zwischen den Rechenzentren.
Esther Gómez, Geschäftsführerin von Fibernet, erklärt: „Im Rahmen unserer Wachstums- und Outsourcing-Strategie haben wir Phasen festgelegt und Prioritäten definiert. Der erste Schritt war der Einstieg in den peruanischen Markt, von wo aus wir in die übrigen Länder expandieren werden.“ „Die Unterzeichnung dieses Vertrags mit RENIEC markiert für uns die Realisierung unseres ersten konkreten Projekts in Lima und dient als Sprungbrett für die übrigen lateinamerikanischen Märkte. Unser Ziel als Unternehmen ist es, mittelfristig eine 50/50-Umsatzverteilung zwischen nationalen und internationalen Märkten zu erreichen“, fügt er hinzu.
Die von Fibernet gelieferte Ausrüstung ist hochmodern und unterstützt mehrere Protokolle mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s. Zu den implementierten Diensten gehören 8-Gbit/s-F-Kanal- und Gigabit-Ethernet-Verbindungen zur Erweiterung des LAN-Datennetzes. Dadurch verfügt RENIEC über zusätzliche Kapazitäten, um bei Bedarf neue Dienste hinzuzufügen. Und all dies, ohne dass die Ausrüstung die Latenz der Glasfaserstrecke erhöht. Das Unternehmen bietet daher native Protokollübertragung, sodass die Datenübertragung nur minimal verzögert wird – vergleichbar mit wenigen Metern Glasfaserkabel. Es ist zu beachten, dass jeder Kilometer Glasfaser die Latenz um 5 Mikrosekunden erhöht, da das Licht Zeit benötigt, um sich in der Faser auszubreiten.
