fotocolombiawebDie Umbauarbeiten sollen Mitte August dieses Jahres beginnen, die erste Produktionscharge ist für Februar 2014 geplant. Dieses Werk wird das erste seiner Art in der Andenregion und Furukawas drittes in Südamerika im Telekommunikationsmarkt sein.

Obwohl Furukawa bereits seit fünf Jahren strukturierte Verkabelung in Kolumbien über seine Vertriebspartner anbietet, markiert der Bau dieses Glasfaserwerks den direkten Markteintritt des japanischen Konzerns. Die Entscheidung für den Standort Valle del Cauca beruht auf der strategischen Lage des Departements, die den Import von Rohstoffen und den Export von Fertigprodukten in die Länder des Pazifikraums erleichtert. Das Werk wird als Produktions- und Vertriebszentrum für die Andenregion und Zentralamerika dienen.

Das Direktinvestitionsprojekt wird seit 2011 von Proexport und Invest Pacific entwickelt. Proexport und Invest Pacific haben das japanische Unternehmen über seine brasilianische Tochtergesellschaft beraten und Besuche von Furukawa-Vertretern in Cali und Palmira ermöglicht. In der Region Valle del Cauca hatten Vertreter des japanischen Unternehmens die Gelegenheit, sich in mehreren Treffen mit Vertretern von Emcali, EPSA, den beiden Freihandelszonen in Palmira, dem Leiter der Bildungsprogramme von Cali Digital, der Universität Valle und anderen Unternehmen der Region über den kolumbianischen Markt zu informieren.

Furukawa engagiert sich für die soziale Entwicklung von Valle del Cauca und ganz Kolumbien. Laut Unternehmensangaben beläuft sich die geplante Investition zwischen 2013 und 2016 auf fünf Millionen US-Dollar. Zunächst sollen 25 hochwertige direkte Arbeitsplätze pro Schicht und rund 200 indirekte Arbeitsplätze entlang der gesamten Lieferkette (Hochbau, Logistik, Transport, Lebensmittel, Zulieferungen usw.) geschaffen werden. Darüber hinaus werden erstklassige technische Ausbildungsprogramme angeboten. „Die Region Valle del Cauca wird von den Technologietransferprozessen profitieren, die Furukawa, der weltweit drittgrößte Hersteller in diesem Bereich, entwickeln wird. Einige der für das kolumbianische Werk eingestellten Mitarbeiter werden sechs Monate lang in Brasilien geschult und anschließend die übrigen lokalen Mitarbeiter weiterbilden“, erklärte María Claudia Lacouture, Präsidentin von Proexport.

„Wir sind sehr stolz darauf, Furukawas Ansiedlung in Valle del Cauca, insbesondere in Palmira, bekannt zu geben. Der Standort dieses bedeutenden multinationalen Unternehmens ist für die Gemeinde von zentraler Bedeutung. Wir können weiterhin sagen, dass in unserem Departement Großartiges geschieht, und ein Beweis dafür ist unsere Vorreiterrolle beim Bau eines Glasfaserkabelwerks in der Andenregion. Unser Geschäftsnetzwerk wird immer stärker“, bekräftigte María Eugenia Lloreda, Geschäftsführerin von Invest Pacific.