„Die zunehmende Verbreitung von Cloud-Lösungen und die sich verbessernde europäische Wirtschaft treiben die Nachfrage nach unseren Colocation-Services in allen unseren Märkten weiter an“, erklärt David Ruberg, CEO von Interxion. „Da die Nachfrage aus verschiedenen Interessensgebieten kommt, ermöglichen uns diese Investitionen, den Bedarf unseres wachsenden Kundenstamms durch die Erweiterung unserer technischen Fläche um rund 15.500 Quadratmeter zu decken. Zusammen mit den bereits angekündigten Erweiterungen hat Interxion nun aktive Expansionsprojekte in allen elf Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist. Diese umfassen insgesamt mehr als 33.000 Quadratmeter und vergrößern die technische Fläche des Unternehmens im Vergleich zum dritten Quartal 2017 um mehr als 25 Prozent.“.
Interxion errichtet in Madrid ein drittes Rechenzentrum, MAD3, mit einer Fläche von 2.500 m² und einer verfügbaren Leistung von 5 MW. Die Bauarbeiten erfolgen in einer einzigen Phase. MAD3 entsteht neben den beiden bestehenden Rechenzentren von Interxion in Madrid auf einem Grundstück, das das Unternehmen Anfang dieses Jahres erwerben will. Das neue Rechenzentrum wird im zweiten Quartal 2019 in Betrieb gehen und redundant an den bestehenden Glasfaserring von Interxion angebunden sein. Dadurch wird der Zugang zu über 80 Carriern, ISPs, CDNs sowie den Internetknotenpunkten ESpanix und DE-CIX ermöglicht. Die Investitionen für MAD3, einschließlich des Grundstückserwerbs, belaufen sich auf rund 44 Millionen Euro.
Interxion wird in Amsterdam die verbleibenden vier Bauabschnitte von AMS8 fertigstellen. Nach Fertigstellung wird das Zentrum 5.300 Quadratmeter Technikfläche und 10 Megawatt (MW) verfügbare Leistung für Kundengeräte bieten. Die ersten beiden Bauabschnitte sollen im vierten Quartal 2018, die beiden letzten im ersten Quartal 2019 in Betrieb gehen. Die Investition in AMS8 beläuft sich auf rund 63 Millionen Euro. Zusätzlich hat Interxion weitere 22.000 Quadratmeter Land angrenzend an AMS8 erworben, einschließlich der dazugehörigen Stromerzeugungskapazität.
Interxion wird in Paris das Projekt PAR7.2 mit einer Erweiterung um 2.000 m² und einer zusätzlichen Leistung von 4 MW abschließen und gleichzeitig die bestehende elektrische Infrastruktur von PAR7 modernisieren. Die neuen Flächen werden im ersten Quartal 2019 zur Verfügung stehen. Die Investitionskosten für die Erweiterung in Paris werden auf 44 Millionen Euro geschätzt.
In Wien werden zusätzlich zu den derzeit im Bau befindlichen 1.600 m², deren Inbetriebnahme für das dritte Quartal 2018 geplant ist, bis zum dritten Quartal 2019 weitere 2.000 m² hinzukommen. Die mit dieser Kapazitätserweiterung verbundenen Investitionen belaufen sich auf 40 Millionen Euro.
Interxion wird in Kopenhagen das CPH2 um 900 m² erweitern, die im zweiten Quartal 2018 zur Verfügung stehen werden, und um weitere 600 m² im ersten Quartal 2019. Die Investition beläuft sich auf rund 18 Millionen Euro.
Interxion wird STO5 in Stockholm in zwei Phasen erweitern und im zweiten Quartal 2018 um ca. 400 m² und im ersten Quartal 2019 um weitere 800 m² vergrößern. Die Investition wird sich in diesem Fall auf ca. 18 Millionen Euro belaufen.
Interxion errichtet in Brüssel das neue Rechenzentrum BRU2 mit 1.000 m² Technikfläche und 1 MW verfügbarer Leistung. Das neue Rechenzentrum wird im ersten Quartal 2018 in Betrieb gehen und über eine dedizierte Glasfaserverbindung direkt mit dem bestehenden Rechenzentrum BRU1 verbunden sein. Dadurch wird der Zugang zu über 100 Internetanbietern sowie den Internetknotenpunkten BNIX, NL-ix, AMS-IX, LINX und DE-CIX ermöglicht. Die Investition in BRU2 beläuft sich auf rund 3 Millionen Euro.
