Die Studie hebt hervor, dass die weitverbreitete Nutzung von Cloud-Diensten die Anforderungen an die Infrastruktur von Unternehmensrechenzentren erheblich verändert hat und dass diese Komplexität durch das Internet der Dinge (IoT) und die stetig steigenden Edge-Computing-Workloads noch verstärkt wird. Der Weg zum hybriden Rechenzentrum – der Kombination von externen Diensten wie Public Cloud und Colocation mit eigenen On-Premise-Rechenzentren – stellt traditionelle Methoden des Infrastrukturmanagements und der -überwachung vor Herausforderungen.
Mit dem Einsatz verschiedener Cloud-Dienste ergeben sich vielfältige Konsequenzen für Unternehmen. Geschäftsmodelle verändern sich, während der Bedarf an Konnektivität und Workload-Management steigt. Die Verwaltung heterogener Rechenzentrumsumgebungen hat sich zu einer der komplexesten Herausforderungen für führende Unternehmen entwickelt und zwingt sie, ihre Strategien und Best Practices zu überdenken.

Die Studie identifizierte mehrere gemeinsame strategische Schlüsselfaktoren der befragten Unternehmen:
• Wahl des optimalen Standorts: Der Standort beeinflusst – unter sonst gleichen Bedingungen – Risiko, Kosten und Leistung von IT-Services maßgeblich. So erkannte beispielsweise ein britisches Einzelhandelsunternehmen, dass neben Datenverkehr und Lizenzkosten auch die erforderlichen Sicherheits-, Leistungs- und Latenzanforderungen in die Gesamtkostenanalyse einbezogen werden mussten. Diese Parameter halfen dabei, den idealen Mix aus Colocation- und Public-Cloud-Computing-Infrastruktur zu ermitteln, um die Konnektivitätsanforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Kosten zu kontrollieren.
• Priorisierung der Visualisierung in hybriden Umgebungen: Die präzise Visualisierung von Informationen aus verschiedenen Standorten stellt eine große Herausforderung dar. Dieser Prozess ist zeitaufwändig und kostspielig und stößt auf Hindernisse wie Software-Silos und die Verfügbarkeit wirklich relevanter Daten. •
Kostenmanagement ohne Leistungseinbußen: Die Kosten für hybride Rechenzentren können sehr hoch sein. Mit sorgfältiger Planung lassen sie sich jedoch senken, während die Verfügbarkeit in hybriden Umgebungen erhalten oder sogar verbessert wird.
• Vereinheitlichung der Betriebsprozesse in hybriden IT-Umgebungen: Die Entwicklung strikter Betriebsprozesse ist entscheidend und muss unbedingt in Service-Level-Agreements (SLAs) und Operational-Level-Agreements (OLAs) mit Colocation- und Cloud-Service-Anbietern verankert werden.
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