Die Zuweisung des 79-GHz-Frequenzbands schafft einen weltweit harmonisierten Regulierungsrahmen für Fahrzeugradarsysteme zur Kollisionsvermeidung und trägt so zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Reduzierung der Verkehrsunfälle bei.
Diese Frequenzzuweisung für Fahrzeugradarsysteme entspricht dem Aufruf der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die jährlich am dritten Sonntag im November den „Welttag des Gedenkens an die Opfer von Verkehrsunfällen“ begeht. In diesem Jahr fiel dieser Tag auf Sonntag, den 15. November. Die Spektrumzuweisung der ITU wird nun die Entwicklung einer der wichtigsten Technologien zur Bewältigung dieses globalen Bedarfs erleichtern.
„Die Entscheidung zur Harmonisierung des 79-GHz-Frequenzbands für Fahrzeugradarsysteme wird der Automobilindustrie helfen, weltweit Kollisionsvermeidungssysteme zu installieren“, sagte Houlin Zhao, Generalsekretär der ITU. „Dies wird einen wesentlichen Beitrag zum Ziel der Vereinten Nationen leisten, die Verkehrssicherheit weltweit zu verbessern und Todesfälle durch Verkehrsunfälle zu verhindern.“
Die ITU ist Partner der WHO in der UN-Kooperationsgruppe für Verkehrssicherheit. Laut UN-Angaben sterben jährlich weltweit über 1,25 Millionen Menschen im Straßenverkehr.
Die Entscheidung der WRC-15 ist das Ergebnis umfassender Studien zu Spektrumanforderungen und der gemeinsamen Nutzung mit Funkdiensten im selben Frequenzband. Ein Workshop zu 79-GHz-Radar sowie Präsentationen auf dem jährlichen Symposium „Vernetztes Auto der Zukunft“, das im Rahmen des Genfer Autosalons stattfand, demonstrierten die Fortschritte dieser Technologie. Das nächste Symposium „Vernetztes Auto der Zukunft“ ist für den 3. März 2016 geplant.
