Als Folge davon eröffnen sich Systemherstellern neue Möglichkeiten, die ihnen mehr Wahlfreiheit und verbesserte Diagnosefunktionen in einer integrierten Systemarchitektur bieten.

Die neuen Geräte bieten den Anwendern wesentlich einfachere Konfigurationen vom Entwurf bis zur Montage: Der Bau neuer Systeme und die Modifizierung bestehender Maschinen können nun mit weniger Verkabelung und reduziertem Materialeinsatz erfolgen.

Konventionelle Methoden zur Anbindung von Sensoren und Aktoren an Maschinensteuerungssysteme bergen zahlreiche Herausforderungen. Bei zentralisierter Steuerung erfordern selbst einfachste Systeme einen erheblichen Material- und Arbeitsaufwand, insbesondere bei großen Maschinenflächen. Dezentrale Steuerung mittels Remote-I/O-Modulen hingegen führt häufig dazu, dass die Modulauslegung nicht mit der Anzahl und Art der Peripheriegeräte an den einzelnen Standorten übereinstimmt, was unnötige Maschinenkosten verursacht. In beiden Fällen entsteht zudem ein weiteres Problem: die Schwierigkeit der Skalierung und Modifizierung.

Mit dem neuen IP67-E/A-Modul für das SmartWire-DT-Netzwerk hat Eaton diese Probleme gelöst. SmartWire-DT ermöglicht den direkten Anschluss von bis zu 99 Geräten an das Steuerungssystem über ein einziges, bis zu 600 m langes Kabel. Das neue Modul erlaubt die Integration beliebiger Sensoren aus Eatons umfangreichem Portfolio – von mechanischen Positionsschaltern bis hin zu leistungsstarken induktiven, flexiblen und optoelektronischen Sensoren.

Da das IP67-E/A-Modul über einen standardmäßigen M12-Stromanschluss verfügt, können damit alle gängigen Sensoren und Aktoren mit M12-Anschluss an das SmartWire-DT-System angeschlossen werden. Bei Sensoren mit eigener Stromversorgung kann ein Leistungsmesser verwendet werden, um die korrekte Verbindung zu überprüfen. Dies vereinfacht und beschleunigt die Systemprüfung. Status- und Diagnosemeldungen des Moduls lassen sich an jedem Anschlusspunkt des SmartWire-DT-Systems anzeigen.

Die Vorteile des SmartWire-DT-Ansatzes zeigen sich in einer Vielzahl von Anwendungen. Beispielsweise ermöglicht das neue I/O-Modul bei der Verwendung einer Kombination aus digitalen und analogen Sensoren und Aktoren eine optimierte und kostengünstige Architektur, da jeder Sensor bzw. Aktor einzeln angeschlossen wird.

Bei verteilten Anwendungen, wie z. B. Förderbändern, können alle Sensoren an dasselbe SmartWire-DT-Kabel mit einer maximalen Länge von 600 m angeschlossen werden. Der direkte Anschluss der Sensoren an das IP67-E/A-Modul reduziert den Verkabelungsaufwand erheblich. Dies ermöglicht Maschinenbauern zudem eine einfachere Kabelkonfiguration und die flexible Installation einzelner Sensoren und Aktoren. Digitale und analoge Ein- und Ausgänge lassen sich nach Bedarf kombinieren.

Wenn es erforderlich wird, einer bestehenden SmartWire-DT-Installation weitere Sensoren oder Aktoren hinzuzufügen, lassen sich zusätzliche E/A-Module schnell und einfach installieren. Dies bedeutet, dass Maschinenhersteller, die neue Geräte liefern, für zukünftige Erweiterungen keine besonderen und potenziell kostspieligen Maßnahmen mehr ergreifen müssen.

Die SmartWire-DT-Produktreihe bietet nun Optionen zum Anschluss von einem, zwei oder vier Sensoren oder Aktoren. Die Steckverbinder lassen sich mittels Schrauben an jeder geeigneten Oberfläche befestigen; außerdem sind Klemmen zur Montage auf Standard-Schienenführungen erhältlich.

Das SmartWire-DT-System bietet Anwendern außergewöhnliche Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Steuerungssysteme. Sie können nahezu jede Touchscreen-Oberfläche über ein Portal nutzen (Profibus-DP, CANopen, Modbus-TCP, Ethernet/IP, Profinet, Powerlink oder EtherCAT) oder einen Eaton-Controller wählen, beispielsweise aus der innovativen XV100-Serie mit integrierter SmartWire-DT-Schnittstelle. Durch die Verwendung einfacher, optimierter Konzepte ermöglicht dieser Ansatz effiziente Lösungen mit weniger Komponenten – ganz im Sinne der Strategie „Economic Solutions“ von Eaton.

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